Fluss

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anne Krückau

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Schon ein paar Tage früher hatte ich versucht, in Flugnähe des Krückausperrwerks zu gelangen.

Dazu hatte ich in Google Maps irgendwo nördlich des Bauwerks auf eine Straße getippt und die Position über die dazugehörige Smartphone-App an mein Navigationsgerät gesendet, dass mich dann auch wunschgemäß an diesen Ort geleitet hatte – aber ja nicht wissen konnte, dass es sich dabei um eine Sackgasse von solcher Enge handelte, dass nur meine Sonderausbildung „Wenden auf einer Briefmarke in vierhundertsechsundachtzig Zügen“ mich davor bewahrte, dort den Rest meines Lebens verbringen zu müssen.

Genau genommen hätte ich an Ort und Stelle – immerhin in Sichtweite der Mastspitzen der unweit des Sperrwerks im Hafen liegenden Segler – ja nach dem Wenden trotzdem noch den Dröhnvogel abheben lassen können, aber ich hatte einerseits nach dieser aufwendigen Prozedur „den Kaffee auf“ und andererseits Sorge, dass mir der Rückweg bei zu langem Warten von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug versperrt werden könnte.

Zwei oder drei Tage später habe ich in gleicher Prozedur den südlich des Sperrwerks gelegenen Yachthafen als Navigationsziel ausgesucht und bin sicher an einen vertretbaren Startplatz gelangt.

Das erste Umguckfoto von diesem zwanzigsten September ist nahe der Mündung der „Krückau“ in die Elbe entstanden.

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Unverhofft kommt doch

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Freitag gleich nach der Arbeit habe ich die Akkus meines Flugspielzeugs kurz laufen lassen, um sie frisch aufgeladen wieder in die Tasche stecken zu können. Der Wettervorherschätzer „meines“ Regionalfernsehsenders hatte abends am gleichen Tag auch bestes Wetter nach anfänglichem Bodennebel vorhergesagt, also schien alles bereitet für einen Tag mit Fernlenkflug und vielleicht sogar Fotofahrt an den Kanal.

Was dann kam, war ein geschmollter Samstag auf der Couch unter der Wolldecke.

Nur zu gut, dass es dann heute morgen deutlich freundlicher war als angekündigt und ich schnell am westlichen Dorfrand meiner Mavic 3 noch eine schnelle Runde durch die spätherbstliche Feldmark gönnen konnte.

Die dabei entstandenen fünf Umguckfotos sowie das Video sind wohl erst Ende Januar an der Reihe, veröffentlicht zu werden – aber hier gibt es schon einmal drei Fotos von heute früh.

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Das erste der drei Fotos ist dabei ein „Panorama“ – ich habe die Kamera meines Dröhnvogels senkrecht nach unten gerichtet und Einzelfoto mit leichtem Positionswechsel abgewechselt.

Eigentlich wollte ich auch das andere Ufer dieses Teichs in gleicher Prozedur mitnehmen, um die Bilder dann als zweireihiges Panorama zusammensetzen, aber leider hatte die Funkreichweite mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass mein Werkzeug nach dem dritten Einzelfoto des obigen Panoramas nicht mehr präzise zu manövrieren war (also … war es schon, aber die Bildübertragung machte nicht mehr mit).

Sprich: Dieser Plan muss demnächst mit einem noch dichter am See liegenden Abhebeort erneut angegangen werden.

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Und schön dran denken: Der morgige Beitrag ist nur für angemeldete Nutzer zu sehen.

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krückaunah

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Endlich mal etwas Anderes!

Und – an jenem 7. August – endlich mal wieder Fliegen!

Ich war bereits drei Wochen wieder kniekrank ausgefallen und auf den Weg zwischen meinem Kämmerlein und der Nasszelle sowie schmerzhafte Abstecher in die ein Stockwerk tiefer gelegene Küche beschränkt, so dass an dem Drohnieren gewidmete Fahrten natürlich nicht zu denken war.

An diesem 7. August aber hat mein geduldiger und treusorgender Vater sich wie bereits im Mai als Chauffeur betätigt und mich zu einer Sitzgelegenheit nahe der noch jungen Krückau gefahren.

Und an einem – vermutlich ehemaligen – Sandfang in diesem Fluss befinden wir uns für dieses Umguckfoto.

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Stör

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Am 2. Juli habe ich – endlich mal wieder, oder? – unbekanntes Terrain beflogen und meine Mavic 3 an der Stör bei Itzehoe Gassi fliegen lassen.

Für das heutige Umguckfoto hängen wir leider zur komplett falschen Tageszeit (wahrscheinlich müsste man mittags oder nachmittags vor Ort sein) an einem Mühlenbetrieb, der meiner hastigen Recherche zufolge auch gleichzeitig Betreiber des Itzehoer Hafens ist.

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