Verkehr

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Manchmal könnte man meinen, …

… dass die Menschheit wirklich zusehends und rapide verarschlocht.

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Ich hoffe nach wie vor, dass diese um sich greifende Verarschlochung einfach nur ein Eindruck ist, den die medial immer kleiner werdende und sich schneller drehende Welt uns verschafft.

Nunja, ein

Hamburg: Heute ist nichts passiert.
Und nun das Wetter

ist natürlich nach wie vor keine Nachricht.

Und Nachrichten müssen zumindest die privaten – also werbefinanzierten – Medien liefern, damit ihnen nicht die Ware ausgeht, die sie ihren Kunden zu bieten haben.

Und leider glauben immer noch viele Zeitungsleser, sie wären die Kunden und die Nachrichten die Ware.

Dabei sind doch in Wahrheit die Kunden – potentielle Leser von Werbeanzeigen – die Ware, die von den Zeitungsmachern dem Werbetreibenden (das ist der Kunde) feilgeboten wird.

Soweit, so klar.

Nur warum auch die öffentlich-rechtlich finanzierten Medien (bei denen der oben dokumentierte Artikel gefunden wurde) bei dieser Entwicklung mitmachen, ist eher schwer zu verstehen.

Wahrscheinlich muss man wohl oder übel mit dem Strom mitschwimmen, weil die Leser sonst weg bleiben – in der Annahme, sie würden Wichtiges verpassen.

Offensichtlich ein Teufelskreis.

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Und eigentlich glaube ich, dass die Welt doch schlechter geworden ist und eine Verarschlochung stattfindet.

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Jeden Tag mehr Ellenbogen

Da ist also im Hamburger Stadtteil Volksdorf ein Unfall mit einem Passanten und einer PKW-Fahrerin passiert.

Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 73 Jahre alter Mann aus seinem abgestellten Fahrzeug gestiegen und auf der Straße stehengeblieben, woraufhin eine 60-jährige Autofahrerin, die ihn nicht oder zu spät gesehen hat, mit ihm kollidiert ist und er anschließend er schwer verletzt auf der Straße liegen blieb.

So weit, so schlimm.
Das ist nicht schön, aber das passiert.

Nun aber kommt es: Während Ersthelfer mit dem auf der Straße liegenden Mann beschäftigt waren, ging es einer/m wartenden Autofahrer/in nicht schnell genug. Also schlängelte sie/er sich an anderen Fahrzeugen vorbei, um dann an der Unfallstelle über die Beine des Verletzten hinwegzurollen und schließlich die Flucht zu ergreifen.

Unfassbar, oder?

Was muss im Leben eines solchen Arschloches schief gelaufen sein?

Woher kommt nur diese immer weiter um sich greifende egoistische Verrohung unserer Gesellschaft?

Mir fällt dazu nichts mehr ein – abgesehen von der Gewissheit, dass die gerechte Strafe für so eine Widerwärtigkeit sich in keinem modernen Gesetzbuch findet …

(Quelle: Unter Anderem ein Bericht > hier < auf der Website des NDR)

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Bremsverschwörungstheorie

Ich habe die Theorie, dass die Menschen, die ihre PKW samt Anhänger an möglichst spät einzusehenden Stellen – bevorzugt in Kurven – schlecht oder gar nicht beleuchtet auf der Straße abstellen in Wahrheit ein- und dieselben Personen sind, die sich auch trotz bestens ausgebauten und nicht zugeparkten Radwegen auf ihren Zweirädern mitten auf der Straße fortzubewegen meinen müssen.

Ich glaube, ich bin da etwas ganz Großem auf der Spur!

;-)

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rein lynchmäßig überfordert

Seien wir ehrlich: Mal abgesehen davon, dass Handgreiflichkeit absolut nicht mein Ding ist, wäre ich schon auf den knapp fünfzehn Kilometern Heimweg von der Firma nach Hause komplett ausgelastet, wenn ich jeder und jedem eines auf die Fresse hauen würde, die/der dieses verdient.

Heute zum Beispiel rollen mein Auto und ich zum ersten Mal seit ich-weiss-nicht-wievielen Wochen auf den komplett leeren Linksabbieger zu. Die Ampel ist grün, und ich sehe mich schon mit Zieleinlauf-Jubeln auf den Lippen abbiegen – da tapert eine kleine Oma von rechts über die Straße.

Meine Berechnungen sagen, dass sie Weiterlesen

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