Straßenverkehr

Manchmal könnte man meinen, …

… dass die Menschheit wirklich zusehends und rapide verarschlocht.

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Ich hoffe nach wie vor, dass diese um sich greifende Verarschlochung einfach nur ein Eindruck ist, den die medial immer kleiner werdende und sich schneller drehende Welt uns verschafft.

Nunja, ein

Hamburg: Heute ist nichts passiert.
Und nun das Wetter

ist natürlich nach wie vor keine Nachricht.

Und Nachrichten müssen zumindest die privaten – also werbefinanzierten – Medien liefern, damit ihnen nicht die Ware ausgeht, die sie ihren Kunden zu bieten haben.

Und leider glauben immer noch viele Zeitungsleser, sie wären die Kunden und die Nachrichten die Ware.

Dabei sind doch in Wahrheit die Kunden – potentielle Leser von Werbeanzeigen – die Ware, die von den Zeitungsmachern dem Werbetreibenden (das ist der Kunde) feilgeboten wird.

Soweit, so klar.

Nur warum auch die öffentlich-rechtlich finanzierten Medien (bei denen der oben dokumentierte Artikel gefunden wurde) bei dieser Entwicklung mitmachen, ist eher schwer zu verstehen.

Wahrscheinlich muss man wohl oder übel mit dem Strom mitschwimmen, weil die Leser sonst weg bleiben – in der Annahme, sie würden Wichtiges verpassen.

Offensichtlich ein Teufelskreis.

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Und eigentlich glaube ich, dass die Welt doch schlechter geworden ist und eine Verarschlochung stattfindet.

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Bremsverschwörungstheorie

Ich habe die Theorie, dass die Menschen, die ihre PKW samt Anhänger an möglichst spät einzusehenden Stellen – bevorzugt in Kurven – schlecht oder gar nicht beleuchtet auf der Straße abstellen in Wahrheit ein- und dieselben Personen sind, die sich auch trotz bestens ausgebauten und nicht zugeparkten Radwegen auf ihren Zweirädern mitten auf der Straße fortzubewegen meinen müssen.

Ich glaube, ich bin da etwas ganz Großem auf der Spur!

;-)

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A question of schmerzfrei

Also der Hermes-Mann jedenfalls findet es überhaupt gar nicht schlimm, vom Bürgersteig (auf der rechten Straßenseite gelegen) aus ohne zu Gucken erst auf die Geradeaus-Spur zu ziehen, um dort nach einer halben Wagenlänge stehen zu bleiben und dann als Quereinsteiger auf den proppevollen Linksabbieger zu wollen.

Wo der Verkehr dort ja zur Feierabendzeit sowieso so toll fliesst (weshalb ich auch meistens geradeaus fahre, um dann „hintenrum durch den Wald“ meinen Heimweg abzuschließen).

Drei volle Grünphasen habe ich verfolgen dürfen, bevor der Hermes-Mann sich dazu entschlossen hat, jetzt doch geradeaus weiterzufahren – eine Idee, die er direkt auf Höhe der Ampel wieder verwarf, um hastig rechts abzubiegen und dabei fast noch einen Fahrradfahrer über den Haufen zu fahren).

Ich bin ein ruhiger, friedliebender Mensch – frage mich aber trotzdem, warum dem nicht vorher bereits jemand Schläge angeboten hat …

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