Pinneberg

Nicht von Pappe

Bis in das Jahr reicht die Geschichte der Firma Binné & Sohn zurück, die in Pinneberg unter Anderem Dachpappe anfertigt – und zwar bei entsprechender Windrichtung tatsächlich in Riechweite meines Arbeitsplatzes.

Hier waren meine Paparazzo-Kolibris über der Pinnau am Rande des Firmengeländes der Bedachungs-Spezialisten:

Allerdings war es 1879 zuerst einmal eine Drogerie und Kolonialwarenhandlung, die Ernst Ludwig Binné zusammen mit seinem Sohn Anton eröffnete.

1894 erst begann der stets nach neuen Geschäftsideen suchende Junior mit dem Aufbau einer Dachpappenfabrik.

Am Wasserturm in Pinneberg

Für das heutige Umguckfoto befanden meine Paparazzo-Kolibris sich in Pinneberg am altehrwürdigen Wasserturm.

Der Wasserturm in Pinneberg ist im Jahre 1912 als runder Backsteinbau auf achteckigem Sockel nach dem Husumer Wasserturm als Vorbild errichtet, der bereits zehn Jahre älter ist.

Das sogenannte Tankgeschoss ist mit einem schieferbedeckten spitzen Turmhelm versehen, dessen höchster Punkt sich in fast einundvierzig Metern Höhe befindet.

Ursprünglich hatte der Schaft des Turmes drei Geschoss-Ebenen. Nachdem er 1994 für 50.000 Euro von der Stadt an eine private Familie verkauft worden ist, bauten diese ihn zu einem Wohngebäude um und ließen neben einer Heizungs- und Sanitärinstallation und einem Fahrstuhl für insgesamt circa 250.000 Euro auch sechs Zwischendecken einbauen, so dass 500 Quadratmeter bewohnbare Fläche entstanden sind.

Bereits seit 1899 hatten die „Wuppermann-Werke“ (offiziell „Union-Eisenwerke“) eine eigene Waserversorgung besessen, zu der auch ein kleiner Wasserturm gehörte, der noch in den Gebäudekomplex integriert gewesen war und 1912 dem neuen größeren Turm wich, den Wuppermann zusammen mit einem Wasserwerk errichten liess.

Nachdem Wuppermann und die Stadt sich über die gemeinsame Nutzung verständigt hatten, lieferte Wuppermann das Wasser (mindestens sechshundert Kubikmeter pro Tag zum Preis von jeweils fünfzehn Pfennigen), während die Stadt sich um den Bau des Leitungsnetzes zu kümmern hatte.

1952 ging der Turm in den Besitz der Stadtwerke Pinnebergs über, wurde aber nur noch bis 1956 genutzt.

Seit 1988 steht der Turm unter Denkmalschutz.

nochmal an der Pinnau

 

Wie > neulich < schon einmal, aber dieses Mal ganz anders.

 

 

Ein > Drehfoto < ist dieses Mal auch noch entstanden, bei dem ich eines standardmäßig von meinem Spielzeug eingebauten Stitching-Fehlers wegen erst einmal mein Auto reparieren musste …

 

Von gestern nach Feierabend ….

… gibt es zwei interaktive Umguck-Fotos, nämlich > hier < von einem Regenwasserrückhaltebecken direkt hinter dem Gebäude, in dem ich werktäglich meinen Beitrag zur Rettung der Welt leiste, und > hier < habe ich das Firmengebäude noch einmal bei deutlich freundlicherem Himmel als neulich in Angriff genommen.