Miteinander

aus meinem Leben

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Erlebnisse im Wartezimmer von heute:

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Arzthelferin am Telefon:

„Ja, ich habe eben nur Rauschen gehört.
Wie früher beim Sendeschluss im Fernsehen.“

„Sendeschluss“

„SEN. DE. SCHLUSS.“

„Dann kam nur noch das Testbild und danach …“

„Testbild.“

„TEST. BILD.“

„…“

„Ich habe Sie nicht verstehen können.“

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Und:

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Ein Senior kommt in die Praxis und kasernenhoft: „UM ACHT UHR DREISSICH WERDE ICH WIEDER ABGEHOLT!“

Arzthelferin murmelt „Glaubichkaum“

Senior: „BITTE?!“

Arzthelferin, lauter:“ Wir versuchen, dass Sie bis dahin fertig sind“

Das mache ich demnächst auch so: „Draußen steht mein Mietfahrzeug und das Taxameter läuft also Hopp Hopp!“

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Instant Karma

Instant Karma ist es auch, wenn die ältere Dame mit dem Zweisitzer-Kinderwagen und den drei großen freilaufenden Hunden Deinen Drohnenflug unterbricht, weil sie sich unbedingt bei Dir dafür bedanken möchte, dass Du auf der Anfahrt zum Abhebe-Ort einen langsamen und großen Bogen umi Ihre Gruppe gemacht hast, nachdem Du zuerst angehalten und ihr Zeit gegeben hast, ihren Kram unter Kontrolle und an den Rand der durch den Wald führenden Straße zu bringen.

„Nein“, entgegnete sie nach meinem Einwand, dies sei doch selbstverständlich.

Das sei es eben leider nicht.

Die meisten Autofahrer würden ohne zu bremsen und auszuweichen vorbeibrettern und wohl voraussetzen, dass sie mitsamt Kinderwagen in den Graben springe und das Leben ihrer Hunde dem Zufall überlasse.

Eine Kleinigkeit von einem Abend letzter Woche, die mein unerwarteter „Feelgood-Moment“ wurde, mir aber anderseits auch zu denken gab.