Mavic 3

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anne Krückau

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Schon ein paar Tage früher hatte ich versucht, in Flugnähe des Krückausperrwerks zu gelangen.

Dazu hatte ich in Google Maps irgendwo nördlich des Bauwerks auf eine Straße getippt und die Position über die dazugehörige Smartphone-App an mein Navigationsgerät gesendet, dass mich dann auch wunschgemäß an diesen Ort geleitet hatte – aber ja nicht wissen konnte, dass es sich dabei um eine Sackgasse von solcher Enge handelte, dass nur meine Sonderausbildung „Wenden auf einer Briefmarke in vierhundertsechsundachtzig Zügen“ mich davor bewahrte, dort den Rest meines Lebens verbringen zu müssen.

Genau genommen hätte ich an Ort und Stelle – immerhin in Sichtweite der Mastspitzen der unweit des Sperrwerks im Hafen liegenden Segler – ja nach dem Wenden trotzdem noch den Dröhnvogel abheben lassen können, aber ich hatte einerseits nach dieser aufwendigen Prozedur „den Kaffee auf“ und andererseits Sorge, dass mir der Rückweg bei zu langem Warten von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug versperrt werden könnte.

Zwei oder drei Tage später habe ich in gleicher Prozedur den südlich des Sperrwerks gelegenen Yachthafen als Navigationsziel ausgesucht und bin sicher an einen vertretbaren Startplatz gelangt.

Das erste Umguckfoto von diesem zwanzigsten September ist nahe der Mündung der „Krückau“ in die Elbe entstanden.

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