aus meinem Leben

aus meinem Leben

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Erlebnisse im Wartezimmer von heute:

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Arzthelferin am Telefon:

„Ja, ich habe eben nur Rauschen gehört.
Wie früher beim Sendeschluss im Fernsehen.“

„Sendeschluss“

„SEN. DE. SCHLUSS.“

„Dann kam nur noch das Testbild und danach …“

„Testbild.“

„TEST. BILD.“

„…“

„Ich habe Sie nicht verstehen können.“

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Und:

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Ein Senior kommt in die Praxis und kasernenhoft: „UM ACHT UHR DREISSICH WERDE ICH WIEDER ABGEHOLT!“

Arzthelferin murmelt „Glaubichkaum“

Senior: „BITTE?!“

Arzthelferin, lauter:“ Wir versuchen, dass Sie bis dahin fertig sind“

Das mache ich demnächst auch so: „Draußen steht mein Mietfahrzeug und das Taxameter läuft also Hopp Hopp!“

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Das Wort zum Samstag

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Mein Freitag begann mit einem Verkehrsteilnehmer, der am Ende der Baustellen-Einbahnstraße auf meine Vorbeifahrt wartete, um dann in falscher Richtung seine Fahrt fortzusetzen … und endete mit einer Verkehrsteilnehmerin, die hinter mir in einer regulären Einbahnstraße wendete, um wieder zurück zu fahren.

Leute, TRINKT, solange Ihr könnt.

Wir sind verloren.

Alle.

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Schönes Wochenende, Zielgruppe!

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aus meinem Leben

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Da war gestern früh dieser Radfahrer in Rellingen auf meinem Weg zur Arbeit.

Zeitungsausträger.

Das Bemerkenswerte war gar nicht, dass er an der roten Ampel stehen blieb.

Sondern, dass er während der Rotphase abstieg, hastig herumliegenden Müll einsammelte und in einen Abfalleimer brachte.

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Ich war dermaßen verblüfft, dass ich fast verpasst hätte, bei Grün loszufahren.

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