aus meinem Kopf

Weil die Feder mächtiger ist als das Schwert

Minderheiten sollen alle Rechte haben – nur nicht das Recht, die eigenen Empfindung zum einzigen Maß für alle zu machen. […] Ich fürchte, wenn wir eine Gesellschaft wünschen, in der niemand mehr irgendetwas als verletzend empfindet, dann werden wir mit dem Sprechen komplett aufhören müssen.

Dieter Nuhr bei „Nuhr im Ersten“ vom 11. März 2021

Ich war mit vielen der letzten Aussagen von Dieter Nuhr nicht mehr so ganz einverstanden.

Hier hat er sich auch wieder ein schweres Thema ausgesucht, dass man wahrscheinlich nicht nur in in paar Sätzen abarbeiten kann, ohne dabei mindestens eine Meinungsgruppe auf die Barrikaden zu bringen – und zwar mit Fackel und Mistgabel, weil es heute nicht kleiner geht.

Fakt ist, dass die Nutzung von Worten, die bestimmte Bevölkerungsgruppen verletzen, nicht einfach durch ein „Aber ich meine das doch gar nicht böse“ legitimiert werden können.

Lebenswahrheit ist aber auch, dass man Vieles eben über Jahre antrainiert bekommen hat und nicht jeder sich so leicht ändern kann, obwohl man es sich selber sogar wünschen würde.

Wir können nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen!

Aber das Wort ist eine der mächtigsten Waffen, also sollten wir nicht genau DAS tun?

Das Wort zum Wochenende

Der aktuelle Schnauzevoll-Level?

Trotz seit gestern Abend gehegter und mittels Beiführung der erforderlichen Hardware möglich gehaltener Abhebe-Absichten für [jetzt] befinde ich mich nach einem Tag mit selbst für Freitage erhöhter Schlimmität nunmehr nach virtuell zugeschmissener Zimmertür auf dem kombinierten Sitz-, Liege- und Schlafmöbel.

Angesichts aktueller Wettervorherschätzungen für den Luftraum in den nächsten zwei Tagen besteht zudem eine extrem hohe Mieslaunenwahrscheinlichkeit.


Eigentlich müsste mich nur mal jemand in den Arm nehmen.
Und mir zehn Millionen Euro überweisen.

Trotzdem schönes Wochenende, Zielgruppe!