Wetter-Show auf dem feierabendlichen Heimweg

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Leider war der Großteil des Wetterspektakels schon wieder vorbei, als endlich kurz zwecks Anfertigung eines Handyschnappschusses rechts ‚ran gefahren werden konnte – aber dafür gesellte sich zum Restfragment des Regenbogens hier noch ein Stück Knick in feinsten Herbstfarben.

Wenige Minuen – oder eigentlich sogar nur Sekunden – vorher war noch ein deutlich kräftigerer Regenbogen vor einem vergleichsweise schmalen, dunklen Wolkenband zu sehen, aus dem es klar sichtbar buchstäblich Bindfäden regnete.

Nun, man kann nicht immer jeden Moment auf einem Foto festhalten – und das ist vielleicht auch irgendwie gut so, solange man sich die Bilder im Kopf und in der Seele bewahren kann.

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schnappgeschossene Hauseingangs-Deko

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Als letzte Amtshandlung am Sonntag und damit quasi vor dem Ende meines Urlaubs hier noch schnell ein Smartphonephoto von der Eingangstreppe zum Haus unseres Mieters.

Wie so oft in letzter Zeit springt mich irgendetwas geradezu an, weil es bestimmte Muster oder Formen hat und ich muss dann einfach das greifbare Photowerkzeug zur Hand nehmen – meist ist das eben das Smartphone – und abdrücken.

Interessanterweise habe ich dabei den Look des fertigen Bildes beinahe schon im Kopf, und seit ich mich ein wenig intensiver bei Instagram umzuschauen begonnen habe, ist das Format auch vor meinem inneren Auge schon automatisch das Quadrat.

Manchmal passt das eben auch einfach gut.

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Sonnenaufgangs-Smartphone-Schnappschuss

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Als ich durch mein in ungefähr nach Westen gerichtetes Fenster heute morgen rot angeleuchtete Wolken sah, habe ich mir schnell das Smartphone gegriffen und mich auf meinen grob in Richtung Osten liegenden Balkon begeben – was eine goldrichtige Entscheidung gewesen ist.

Die Panorama-Automatik aus dem S9+ durfte Ihr Werk tun, und kurz danach war die Lightshow auch schon vorbei.

In der Bildbearbeitungssoftware meines geringsten Misstrauens (nach wie vor Corel Paintshop Pro) habe ich die Aufnahme dann noch den tatsächlich gefühlten „Werten“ angepasst.

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Und ja – ich war im Püdschama auf dem Balkon, wo es an baumelnden Teilen doch schon recht frostig wurde …

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kleines und unerwartetes Archivjuwel

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Beim Stöbern in den bislang nicht verwendeten Fotos aus dem Archiv bin ich auf eine im September 2004 angefertigte Aufnahme des „Kaispeicher A“ (heute umgenaut zur und bekannt als Elbphilharmonie) gestoßen. die ich des heftigen Gegenlichts wegen nie für auch nur im Ansatz bearbeitungswürdig gehalten habe.

Wo ich nun aber gerade dabei war, meine normalen Grenzen des Bildverfremdens zu überschreiten, habe ich mich auch hier noch einmal versucht und konnte ein vielleicht doch ganz ansehnliches Bild heausquetschen.

Technisch ist die heftigere Bearbeitung zwar ganz klar zu sehen – aber Technik ist auch nicht alles …

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