noch ein Schnappschuss floraler Natur

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Das Wetter ist endlich wieder repariert und so, wie es offensichtlich gehört: Unter der Woche ist es nett, und am Wochenende dann grau in grau, so dass man die noch am Freitag gehegte Idee vom Knips(mindestenskurz)ausflug schon am Frühstückstisch wieder verwirft.

Also guckt man, ob sich doch noch etwas zumindest halbwegs zeigenswertes im Speicher des Smartphones findet.

Und da ist in der Tat noch eine andere Variante der orangenen, sternförmigen Blume aus mein Papa ihm sein‘ Garten.

Eigentlich ist mir der Hintergrund etwas zu unruhig – aber erstens nicht ganz so „störend“ wie auf der neulich gezeigten Version, und zweitens überwiegt für mich die Freude an den Farben.

Und wann könnte die wichtiger sein als an einem grauen Wochenendtag?

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Smartphoneschnappschuss floraler Natur

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Eine Rose aus meinem Vater ihm sein Garten, wie die Automatik meines Galaxy S9+ sie aufgenommen hat.

Es ist schon erstaunlich, was für Ergebnisse diese kleinen Dinger liefern – selbst bei jemandem wie mir, der einen grundsätzlichen „Tatterich“ in den Händen hat.

Zusammen mit dem in einem Garten nun einmal fast immer (jedoch mit Sicherheit immer dann, wenn man mal ein Blümchenfoto knipsen will) vorherrschenden Wind macht das die Floralschnappschiesserei nicht gerade einfacher. Meistens ist bei mir irgendetwas scharf – und nur durch Zufall der Teil der Pflanze, den ich in diesem Fall auch im Fokus haben wollte.

Ein Vorgänger des Vorgängers meiner Taschenkamera mit Telefonfunktion bot optional die Möglichkeit, nach Berührung des Displays genau das angetippte Objekt scharf zu stellen und sofort danach auszulösen.

Entweder ist das bei dem S9+ nicht möglich – oder ich bin zu dumm, diese Funktion zu finden …

Das zweite Bild ist einige Tage später und mit eingeschaltetem Blitz enstanden.
Ich bin da ja eigentlich der harten Schlagschatten wegen kein besonders großer Fan von – aber hier machen diese sich gar nicht sooo schlecht dabei, die Blüte zu „modellieren“.

Oder aber ich rede mir das nur ein :-)

Wie man jedenfalls sieht, sind die heißen und trockenen Tagen den schönen Pflanzen leider nicht sehr gut bekommen – was aber fotografisch für meinen Geschmack auch durchaus einen gewissen Reiz ausmacht.

Und meiner Erinnerung nach ist die Phase der Unversehrtheit bei ihnen sowieso nur kurz – da ist wohl auch irgendein Schädling mit im Spiel.

Meine oben beschriebene Unfähigkeit der sicher umgesetzten Schärfe lässt sich beim nächsten Schnappschuss eines oragenfarbenen sternförmigen Gewächses glücklicherweise nicht erkennen – da hat es mal genau gepasst.

Generell empfinde ich das Gestalten in der botanischen Lichtbildnerei mit dem Smartphone als recht problematisch – man muss schon nah heran gehen, um dank der Automatik einen gewissen Schärfeverlauf zu erhalten, der das Foto dann interessant macht.

Natürlich könnte ich mich auch mit den vielen individuellen Einstellungen im „Pro“-Modus beschäftigen – aber da ist es dann genau wie mit dem großen Besteck: Wenn du alles so eingestellt hast, wie du es haben willst – haben Licht und Wind sich schon wieder geändert.

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Nochmal gerafftes Wetter

Ich habe das ganze Geraffel noch ein weiteres Mal in „meiner“ Parzelle vom Hotel Campingski aufgebaut und drei Stunden lang alle drei Sekunden eine Aufnahme machen lassen, die dann noch von und in der Kamera zu einem Video mit 24 Bildern pro Sekunde zusammengesetzt worden sind.

Wie schon bei dem neulich geposteten Video unter ähnlichen Bedingungen nichts künstlerisch anspruchsvolles – aber ich finde diese Bewegungen in den und mit den Wolken irgendwie hypnotisch fesselnd – ähnlich einer Lava-Lampe.

Wenn ich Videobearbeitungssoftware hätte, würde ich wahrscheinlich „Sidewalk Café“ von Blonker, „Wolkenreise“ von Eroc oder „Oxygene IV“ von Jean-Michel Jarre ‚drunter legen.

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