Falsch bleibt richtig, und das ist auch gut so

In der > hier < beschriebenen aktuellen Merkwürdigkeit um den Namen „meiner“ Straße hat sich erstaunlich schnell Klärung ergeben.

Gestern Mittag bereits hatte ich eine eMail von unserem Bürgermeister in der Mailbox.
Er hat die Unterlagen noch einmal geprüft und festgestellt, dass seinerzeit von der Gemeindeversammlung entschieden worden war, den Namen der Straße unverändert zu lassen. Dabei bleibe es.

Wer nun die neuen Schilder mit dem (zwar geschichtlich richtigen aber dennoch) falschen Straßennamen bestellt und aufstellen lassen habe – und weshalb sie/er dies getan habe, werde noch geprüft.

Mir ist natürlich ein wenig unangenehm, dass da jetzt auf mein Betreiben hin noch einmal Kosten für zwei neue Straßenschilder entstehen – wenngleich ich sie ja eigentlich nicht wirklich verursacht habe.

Mir ging es einfach nur darum, zu klären, ob ich weiterhin im BordeWICKsweg wohne – oder jetzt überraschenderweise doch im BordeWIECKsweg .. und dann jede Menge ärgerlichen Behördenkram zu erledigen habe.

Als Fazit bleibt es wohl bei der alten Wahrheit: Wer keine Arbeit hat, macht sich welche.

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2 Antworten auf Falsch bleibt richtig, und das ist auch gut so

  • Ich quitiere deine Zeilen mit einem Lächeln, denn ich habe ein ähnliches Schicksal mit dem Namen der Straße in der ich nun seit fast 23 Jahren wohne.
    Diese Gasse nennt sich Finsterergasse und seit 1975 benannt nach dem Chirurgen Hans Finsterer. So weit, so gut …
    Vor fünf Jahren übernahm ich die Vormundschaft meiner Schwester, die behindert ist und damals verschrieb sich ein Mitarbeiter bei einem Brief an mich und schrieb fälschlich Finstergasse. Der Brief kam nie an. Ich machte folglich eine Eingabe an das betroffene Gericht, dass ich Schriftstücke mit falscher Adresse nicht erhalte, worauf das Gericht die Adresse auf die falsche Adresse korrigierte. Unsere Ämter und Gerichte haben einen zentralen Postserver und seither werden sämtliche amtlichen Schreiben falsch adressiert, obwohl ich schon mehrfach auf diesen Umstand hingewiesen habe. Die einzige Lösung war ein digitales Postfach auf dem Postserver der Republik, so dass ich nun die falsch adressierten Schriftstücke wenigstens auf dem Server abrufen kann, der mir dann gelegentlich mitteilt: Sie haben Post!
    Wenn der Amtsschimmel wiehert, dann aber richtig … ob das was mit Beamten zu tun hat? Oder sind das nur einzelne Fehlleistungen eifriger Bediensteter?

    • Deine Story ist ja ebenfalls haarsträubend und zeigt mir, dass ich mir meiner Sorge hinsichtlich einer etwaigen Namens“korrektur“ hier nicht ganz falsch gelegen habe.

      Ich vermute – oder HOFFE – dass es sich um Fehlleistungen einzelner handelt, denn wie eigentlich in jedem Fall verbreitet sich ja immer nur die schlechte Nachricht, während gute, akkurate und schnelle Abarbeitung meist unerwähnt bleibt.

      Gehen wir also optimistisch einfach einmal davon aus, dass der Großteil aller Amtsschimmel eigentlich ganz harmlos ist.

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