Viva Las Vegas

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59 Todesopfer.

Und über 500 Verletzte.

Das ist nach jetzigem Stand (also vom 3. Oktober, gegen Mittag) die schreckliche Bilanz des Amoklaufs von Las Vegas.

Ein bis dahin unbescholtener US-Amerikaner hatte sich mit mindestens sechzehn Schusswaffen in einem Hotelzimmer im zweiundreissigsten Stockwerks des  Mandalay Bay-Hotels verschanzt (mindestens achtzehn weitere Waffen sowie Sprengstoff fand man in seinem Haus) und von dort aus auf ein Veranstaltungsgelände geschossen, auf dem zu diesem Zeitpunkt ein Country Musik-Festival stattfand.

Wieder werden in Amerika viele Stimmen aus Prominenz und Politik laut, die „schärfere Waffengesetze“ fordern.

Es ist die Rede von „responsible gunowners“.

Es wird gefordert, nicht mehr jedem einfach so den Zugang zu Waffen zu ermöglichen.

Es wird gefragt, ob der freie Amerikaner denn wirklich eine große Anzahl von Schusswaffen besitzen muss.

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Immer noch hat niemand die Eier in der Hose, ein generelles Waffenverbot zu fordern.

Es wird sich auch dieses Mal nichts ändern.

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Eine Antwort auf Viva Las Vegas

  • solange die Waffenlobby Amerika regiert, wird dort keine Änderung passieren. Auch Donald kann auf die Stimmen nicht verzichten, obwohl wir auf seine Stimme gut verzichten könnten …

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