Wetter

schnell-schnapp-geschossenes Naturschauspiel

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Kurz vor Anstoß des Länderspieles Weißrussland gegen Deutschland musste ich noch einmal rasch mein rotblondes Hopfenerzeugnis abstellen, das Smartphone greifen und hastig auf die Terrasse stampfen, wo ich mich dann des nötigen Platzes wegen zur leichten und später sogar zur absoluten Schräglage entschied.

Abgedrückt, sofort am Gerät mit Snapseed bearbeitet und heute morgen noch in Paint Shop Pro finegetuned.

Die leichte Schräglage habe ich dann mittels ShiftN begradigt und ein sehr schmales Foto mit sehr hohem Himmel erhalten – was ich aber durchaus ansprechend fand und dann so gelassen habe.
Die absolute Schräglage dagegen habe ich dann gleich vom Fleck weg so gelassen, und beim dritten Schuss habe ich relativ wenig verschwenkt, so dass das begradigte Ergebnis vom Format her schon dem „Instagram-Standard“ recht nahe kommt.

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Natürlich wirklich nur Schnappschüsse … aber Regenbögen sind doch immer „Hach!“, oder?

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Wetter, Wetter, Wetter

Manchmal muss man gar nicht so weit fahren, um Augenfutter zu bekommen.

Das hier zum Beispiel ist gestern nachmittag auf dem Weg von der Arbeit nach „Burg Couchenstein“ entstanden. Glücklicherweise war der Linksabbieger an der Kreuzung bei uns im Dorf wieder ein mal so voll, so dass ich „hinten rum durch den Wald“ fahren musste.

Und dort, kurz vor dem Bahndamm der AKN, bot sich in Richtung Süden ein kleines Spektakel am Himmel.

Gesehen, geknipst, in Snapseed ein wenig verstärkt und in Paint Shop Pro 2019 abgerundet – et voilá.

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Wetter-Show auf dem feierabendlichen Heimweg

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Leider war der Großteil des Wetterspektakels schon wieder vorbei, als endlich kurz zwecks Anfertigung eines Handyschnappschusses rechts ‚ran gefahren werden konnte – aber dafür gesellte sich zum Restfragment des Regenbogens hier noch ein Stück Knick in feinsten Herbstfarben.

Wenige Minuen – oder eigentlich sogar nur Sekunden – vorher war noch ein deutlich kräftigerer Regenbogen vor einem vergleichsweise schmalen, dunklen Wolkenband zu sehen, aus dem es klar sichtbar buchstäblich Bindfäden regnete.

Nun, man kann nicht immer jeden Moment auf einem Foto festhalten – und das ist vielleicht auch irgendwie gut so, solange man sich die Bilder im Kopf und in der Seele bewahren kann.

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Unkaufbar

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Wir hatten jetzt bestimmt vier Wochen lang keinen richtigen Regen (ein Unwetter am Vatertag mit gefühlten 50 Litern per Quadratmeter innerhalb von zwei Minuten mal ausgenommen) und dafür tropische Temperaturen, zuletzt mit richtiger „Waschküchenluft“.

Heute morgen auf der glasüberdachten Terrasse bei angenehmen 19° Celsius zu frühstücken und dabei dem konstanten, leichten Landregen zu lauschen – das ist Seelenwellness, die Du Dir nicht kaufen kannst.

Ich würde sogar soweit gehen, den Wellness-Faktor dieses Erlebnisses noch über den im Wohnwagen bei einem guten Buch erlebten Regentag einzustufen.

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akute Fotounlustigkeit

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Im Prinzip ist es seit neulich (als ich zuletzt knipsen gewesen bin (und ich weiß ganz ehrlich nicht mehr, wann das war)) jedes Mal das gleiche Spiel:

Am Freitag nach Feierabend greife ich mir die Fototasche, um auszutesten, ob ich unter den ganzen Gerätschaften noch ausmachen kann, welches davon wohl die Kamera sein könnte.
Bislang ist mir das noch immer gelungen, so dass ich im zweiten Schritt dann einfach mal ganz unverbindlich den Ladezustand des Akku checken und gegebenenfalls nachladen kann.
Dieses Ritual findet seinen Abschluss im nicht-zu-weit-weg-Stellen der Kameratasche, denn man würde ja am Samstag gerne den Kram greifen und ab ins Auto und …

… dann kommt der Samstagmorgen, und daussen ist es kalt, grau und unfreundlich.
Oder man hat eines dieser Zipperlein, die einen als bravem Arbeitnehmer lieber daheim bleiben lassen. Oder es ist Monatsende, und man muss mit Kraftstoff und Barmitteln haushalten.

Zack, nach dem Frühstück wird also das Gerödel wieder an seinen abgestammten Platz gestellt und der Rest des Tages mit Atmen verbracht.

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Hm.
Kommen auch wieder bessere Zeiten.

Bestimmt.

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