Unfug

Grillgefühle

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Zwei Postings aus meinem facebook-Profil zum bzw. vom letzten Sonntag, die ich hierher retten möchte:

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„Achso … hier … äh … Steak haben wir für heute leider nicht bekommen.“
Nichts hat so sehr weh getan seit diesem „Lies‘ das bitte erst, wenn Du zuhause bist! “ damals.

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und

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„Zuerst war ich traurig, dass es dieses Mal die ‚Berner Wurst‘ nur in einer Mini-Variante geben sollte, aber dann wurde mir klar, wie günstig die reduzierte Größe sich auf den Speckquotienten auswirken würde.“
– aus dem Reisebericht eines unbekannten norddeutschen Geheimrates für Grillökonomie

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Unfug aus meinem Kopf halt :-)

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Warnhinweis

Ich rauche zwar nicht mehr, aber wo jetzt gerade beschlossen wurde, dass statt der Warnhinweise nun Schockbilder von Raucherbeinen und zerstörten Lungenflügeln auf Zigarettenschachteln gedruckt werden sollen, halte ich es für mehr als angebracht, auch auf Hanteln und dem gleichen Zweck dienenden Maschinen im Fitness-Studio einen Warnhinweis anzubringen:

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BEREITS ZEHN MINUTEN
WORKOUT PRO TAG KÖNNEN
DAS RISIKO VON SELFIE-SPAM
UND POSTINGS MIT PSEUDO-
INSPIRATIVEN ZITATEN IN
SOZIALEN NETZWERKEN UM
75 PROZENT ODER MEHR
ANWACHSEN LASSEN!

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Im Ernst: Der rauchende Mitmensch wird sich auch von diesen „Schockbildern“ nicht von seinem Laster abbringen lassen. Denn es ist ja auch nicht gerade so, als wüsste er nicht um die Gefahren des Rauchens für seine Gesundheit.

Ich futtere und nasche ja auch weiter, obwohl ich sehr wohl weiss und merke, welche Folgen das für mich hat – was im Übrigen recht interessant ist, denn dem Rauchen habe ich im Oktober 1999 schliesslich von einem auf den anderen Tag absagen können.

Und was kam denn fast sofort nach Einführung der Text-Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln in die Regale der Tabakläden? Richtig: Hüllen für Zigarettenschachteln, die eben jene Hinweise verdecken.

Womit auch klar ist, was wir demnächst wieder öfter sehen werden.

 

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Medienvorschlag

Als ich so gestern Abend wie gewohnt im Vorabendprogramm das „Rote Sofa“ (DaS! auf dem NDR) verfolgte, wo eine schrecklich selbstverliebte Dame, zudem ausgestattet mit der Ästhetik einer Cruella de Sawatzki zu Gast war, kam mir so die Idee, dass dem Fernsehen in der heutigen Zeit ein entscheidender interaktiver Faktor fehlt.

Wir brauchen einen Ohrfeiger!

Dabei handelt es sich meiner Idee nach um eine Person mit möglichst geringer Hemmschwelle bei gleichzeitig hoher Loyalität seinem Arbeitgeber gegenüber, deren Aufgabe es ist, bei entsprechendem aktuellen Zuschauerfeedback mitten in der Live-Sendung in die Kulisse zu gehen und den Zuschauerwillen klatschend direkt um- und dem sinnlosen Gelaber ein Ende zu setzen.

Oh, wie angenehm – und lustig – hätte so mancher „Wetten Dass …?“-Abend sein können, wenn wir einen solchen Ohrfeiger hätten!

Sicher, zu Wahl-Abenden und vergleichbaren Gelegenheiten müsste man natürlich mindestens zwei oder drei davon einsetzen.

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