Unfreundlich

Menschen, ey.

Es ist 6.45 Uhr und wider besseren Wissens versuche ich mich beim Bäcker im Umgang mit Menschen, indem ich einer der beiden Bäckereifachverkäuferinnen ein „Oh. Heute zu zweit?“ entgegenflöte.

Als würde mich eine hungrige Bärin ankurren: „WIR SIND IMMER ZU ZWEIT AB ACHT UHR“.

Ja, danke, halt die Fresse, gib‘ mir mein Brötchen und geh‘ Sterben.

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gerade eben im lokalen Ableger von Feinkost Albrecht

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„Entschuldigung, ich suche den blauen fettarmen Bio-Activ-Joghurt“[den Paps für seine Verdauung dringend braucht]“, haben Sie den eventuell noch hinten im Lager?“
(so freundlich flötend, wie nie zuvor und nie später jemand freundlich flötend gefragt hat und fragen wird)

„WEISSSCHNISCH!“ (ARRRRR—-WUFF! WUFF !!!!)

„Ihnen auch noch ein schönes Wochenende“.
Und unter Aufbietung meiner äußersten mentalen Kräfte die Ergänzung um eine Straßenvokabel für eines der Geschlechtsmerkmale der Kassiererin unterdrückt.

Deshalb hasse ich offline-Einkaufen.

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