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aufgeschnappt

(Quelle: Twitter)

Schön auf den Punkt gebracht, junge Dame.

Es ist ohnehin befremdlich, wie theoretisch vernunftbegabte Wesen sich ein einem Mädchen abarbeiten können, nur weil sie mit den Wahrheiten (und wahrscheinlich auch ihrem eigenen Leben) nicht klar kommen, auf die sie von ihr hingewiesen werden.

Da posten Menschen Fotos von ihrem Mörder-Auspuff, über dem sie einen Aufgleber „Sorry, Greta“ angebracht haben.

Da fährt irgendwo in Ostdeutschland ein SUV herum, der mittels aufgeklebten Stoffresten den Eindruck erwecken will, ein Greta Thunberg nicht unähnliches Mädchen würde – vermeintlich tot – aus seiner Heckklappe hängen.

Eigentlich habe wir nichts Anderes verdient als das, auf das wir so emsig hinarbeiten.

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öffentlich vernichtet

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Da schrieb also ein Twitter-User an den offiziellen Twitter-Account von „Dr. Oetker Pizza“:

Hey Dr Oetker eure Schockopizza schmeckt nach Hurensohn

woraufhin das Social Media Team des angesprochenen Herstellers einer Schoko-Pizza antwortete

Gierig gewesen und in den Finger gebissen?

und alle verstandbegabten Mitleser (und Mitleserinnen)  wahrscheinlich jubelnd die Arme hoch rissen.

Ich finde es gut und richtig, wenn die Unternehmen jetzt immer mehr dazu übergehen, Beleidigungen entsprechend zu beantworten. Wenn der durchschnittliche Wutbürger meint, seinen aus Unzufriedenheit mit der eigenen Situation resultierenden Hass in den verschiedenen Kanälen des Internets frei hinausspeien zu können, darf ihm/ihr gerne gezeigt werden, dass das nicht ohne Konsequenzen bleibt und auf der anderen Seite – auch (oder gerade!) bei einem Unternehmen – immer noch Menschen sitzen.

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