Hitze

Sommerduschbad

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SOMMERDUSCHBAD, das.

Das Sommerduschbad ist ein 122 Minuten lang andauerndes Ritual der Morgenhygiene, bestehend aus einer zwei Minuten währenden Phase des Nassmachens, Einseifens und Abbrausens, auf die eine 120 Minuten dauernden Periode des Abtrocknens folgt.

Dieses Ritual soll wegen des hohen Verbrauchs an Handtüchern in Kürze von der EU unter Strafe gestellt werden.

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Hitzewarnung

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Leute, mal kurz im Ernst:

Ich bin in meinen paar Urlaubstagen gewissen Einkaufsverpflichtungen folgend in der prallen Sonne auf einigen Parkplätzen gewesen und habe dabei alarmierende Dinge in den vielen Autos gesehen.
Und weil es heute wieder sehr warm werden soll, möchte ich an dieser Stelle aufrufen:

LASST BEI DIESER HITZE BITTE BIERE UND SCHOKOLADEN NICHT IM AUTO!

Danke.

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War auch nix mit Amadea-Knipsen

Als wenn ich es geahnt hätte …

Das nächste angekündigte Kreuzfahrtschiff war ja die „Amadea“, die meines Wissens demnächst die Rolle der ehemaligen „Deutschland“ (bald „World Odyssey“) als „Traumschiff“ im ZDF übernehmen soll.

Die „Amadea“ war für Schleusung in Kiel Holtenau gestern um 15.oo Uhr angekündigt.

13.oo Uhr bis 15.oo Uhr ist Mittagsruhe auf dem Campingplatz (also … angeblich), so dass man in dieser Zeit nicht vom Platz kommt.

18.oo Uhr ist am Donnerstag ebenfalls eine kritische Uhrzeit, denn ab dieser Uhrzeit öffnet der Landgasthof in der Nachbargemeinde für den traditionellen „Schnitzeltag“ seine Pforten.

Also sah der bereits eine Woche vorher gefasste Plan vor, das Areal hier um kurz vor 13.oo Uhr zu verlassen, um dann nach einem ganz gemütlichen Einkauf in zwei bis drei Lebensmittelmärkten des geringsten Misstrauens eine Lauerstellung in Klein-Königsförde einzunehmen, wo die „Amadea“ dann ja spätestens um 16.oo Uhr oder 16.30 Uhr vorbeikommen müsste.

Nach den ersten paar Schüssen dort hätte man noch schnell nach Sehestedt weiterdüsen können, um dort ein paar Sicherheitsschüsse ausüben zu können, bevor man sich auch dann schon auf den Weg zum Schnitzel-Fassen macht.

Als dann am Mittwoch-Abend für den kommenden Tag – gestern (Donnerstag) also – auch für diese Region eine mörderische Hitze von bis zu 30° Celsius vorhergeschätzt wurde, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, von der Jagd auf die „Amadea“ abzusehen, um nicht Gefahr zu laufen, mehrere Stunden – womöglich noch vergebens – in der prallen Sonne zu sitzen und am Ende komplett durchgeschwitzt im Landgasthof einzutreffen.

Also wurde es ein weiterer Tag bei George R.R. Martins „Sturm der Schwerter“ (dem fünften Teil der „Das Lied von Eis und Feuer“-Saga) unter dem Sonnenschirm, bevor um circa 17.30 Uhr der Weg zum Reich des Schnitzels angetreten wurde.

Zu diesem Zeitpunkt war die „Amadea“ – als hätte ich es gewusst! – gerade erst im Begriff, in die Schleusenkammer einzufahren.

Am Ort meiner geplanten „Lauerstellung“ war sie dann erst viel später, als wir schon mit überfüllten Mägen wieder in den Liegestühlen vor dem Vorzelt lagen.

Eine Hoffnung auf ein schönes Schiff habe ich nun noch für nächste Woche, und zwar ist es mit dem Dampf-Eisbrecher „Stettin“ eine liebe, alte Bekannte.

Schaumerma.

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