Greta Thunberg

aufgeschnappt

(Quelle: Twitter)

Schön auf den Punkt gebracht, junge Dame.

Es ist ohnehin befremdlich, wie theoretisch vernunftbegabte Wesen sich ein einem Mädchen abarbeiten können, nur weil sie mit den Wahrheiten (und wahrscheinlich auch ihrem eigenen Leben) nicht klar kommen, auf die sie von ihr hingewiesen werden.

Da posten Menschen Fotos von ihrem Mörder-Auspuff, über dem sie einen Aufgleber „Sorry, Greta“ angebracht haben.

Da fährt irgendwo in Ostdeutschland ein SUV herum, der mittels aufgeklebten Stoffresten den Eindruck erwecken will, ein Greta Thunberg nicht unähnliches Mädchen würde – vermeintlich tot – aus seiner Heckklappe hängen.

Eigentlich habe wir nichts Anderes verdient als das, auf das wir so emsig hinarbeiten.

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Passt nicht so ganz, oder?

Ich finde es übrigens gut, dass die Medien so langsam auf der Wellenlänge meines Humors angekommen sind:

Eine junge Dame wird für ihren Einsatz für ein Umdenken in Sachen Klimapolitik mit einem Preis für Schauspieler geehrt – unter Beifall und Momentbetroffenheit eines Haufens von Prominenter mit dem ökologischen Fußabdruck von der Größe eines Bajadasaurus Pronuspinax – nur wenige Minuten entfernt von dem Moment, in dem eine Nachwuchs-Schauspielerin ein SUV geschenkt bekommt.

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