Gegenlicht

aus den Tiefen des Archivs

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Als ich die originalen RAW-Dateien vom letzten Knipskurzausflug auf die dafür bei mir vorgesehene externe  Festplatte verschobene habe, bin ich zufällig in ganz ganz alten Ordnern gelandet – genauer gesagt aus dem September 2003, als ich mit meiner ersten „richtige(re)n“ Kamera – der Olympus C-750 UZ – im Urlaub an der Mosel gewesen bin.

Ein paar Fotos davon habe ich mir einfach nochmal für eine sehr hastige Aufbereitung vorgenommen – einige davon hatte ich des dunstigen Gegenlichts wegen sogar damals noch für Ausschuss erklärt.

Irgendwie eben doch gut, dass ich fast nie eine Aufnahme endgültig lösche, sondern nach dem Motto „man weiß ja nie“ gespeichert lasse.

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Mehr Esszimmertischtulpen

Auch letzten Sonntag habe ich mich ein wenig mit dem Salat auf dem Esszimmertisch und abwechselnd Gegenlicht sowie dem Kamerablitz beschäftigt.

Die Ergebnisse sind jetzt online in der Galerie, und zwar ab > hier < wie gewohnt rechts entlang.

So langsam kann ich mich vor Allem für das Spiel aus Gegenlicht und knappster Schärfentiefe sehr begeistern – allerdings ist das damals mal aus der eBucht gefischte 50er Makro ziemlich langsam und laut beim Fokussieren. Da muss ich vielleicht noch einmal nach einer HSM-Variante Ausschau halten.

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UPDATE: Nach dem zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgten Ausdünnen der Galerie funktioniert der Link dorthin leider nicht mehr.

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Ich wär‘ dann so weit

So denn: Der zugekaufte an- und abklipsbare Schultergurt ist installiert (um schnell zwischen diesem und dem Sun Sniper wechseln zu können), das GPS-Dingens ist installiert (muss nur noch sein Signal finden (wobei ich wohl auf den Kompass verzichten und mich nur auf die Koordinaten beschränken werde)), die Blitzschuh-Libelle ist installiert.
Die Akkus sind voll, das Objektiv ist geputzt.

Ich wär‘ dann so weit, meine D750 endlich auszuprobieren.
Wenn nur das Wetter mal mitspielen würde?!

Beim Ausprobieren der Kamera kann ich dann ja auch gleich mal testen, ob auch mein Exemplar von diesem merkwürdigen Phänomen betroffen ist, das einigen Bloggern wohl aufgefallen ist.

Wenn ich es richtig verstanden habe, soll es bei ohne Gegenlichtblende gemachten Aufnahmen gegen die Sonne (wer in aller Welt macht sowas?!) zu einem dunklen Streifen im oberen Bildbereich kommen, der seine Ursache wohl in einer Reflektion auf einem reflektierenden Teil unten im Kameragehäuse hat.

Nikon hat bereits angekündigt, hier demnächst tätig zu werden.
So darf man mit der Kamera zu Service, wo diese kontrolliert und gegebenenfalls nachjustiert wird.

Ich lasse mich mal überraschen, ob dieses Phänomen bei mir auch störend auftritt.
Oder ob ich den Knipskasten überhaupt in eine solche Situation zwingen kann, in der dieser Fehler auftritt.

Irgendwie klingt das für mich nämlich genau danach: Als habe da jemand seine neue Kamera bewusst diversen fiesen Situationen ausgesetzt, bis er – endlich! – einen Fehler gefunden hat.