Andererseits

Wenn man so auf Instagram, Facebook und ähnlichen Zeitvernichtungsangeboten sieht, wie viele Menschen sich in eine Nasszelle stellen, um dort das Blitzlicht ihres Smartphones zu fotografieren, muss man die Intelligenz als solches wohl eher zu den unbestätigten Vorurteilen über unsere Art zählen und sich ernsthaft fragen, ob die Anstrengungen zur Rettung der Welt die Mühe wirklich wert sind.

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Bad Mohn risin‘

… oder auch: „Ich weiß, was Du neulich schnappgeschossen hast“.

Nämlich Mohn in Vadderns Garten, und der ist verdammt schwer schnappzuschießen, weil er bei jedem klitzekleinen Anflug von der Ahnung einer Vorankündigung eines nächste Woche vielleicht eintreten Lufthauchs infolge einer beim Nachbar-Nachbarn zugeschlagenenen Stalltür sofort einen hektischen Tanz aufzuführen beginnt, der ihn fast sicher unscharf auf das Foto kommen lässt.

Das Leuchten der Blüten aber hat dann doch dafür gesorgt, dass ich genug Geduld aufbringen konnte, um die Blüten einigermaßen scharf abzuspeichern.

Wie gehabt nur ein Schnappschuss zum „nur mal Zeigen“.

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#zuckerbergdown

Also der Ausfall von facebook, WhatsApp und Instagram vorgestern nachmittag war schon wirklich extrem beunruhigend.

Ständig diese Angst, dass plötzlich jemand an deiner Haustür klingelt, um dir sein Abendbrot zu zeigen, von seiner jüngst absolvierten Fitness-Einheit zu berichten oder vor dir irgendeine strunzdumme Weisheit aus einem Abreißkalender aufzusagen …

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