Man sollte doch meinen, …

… dass man als Anwältin/Anwalt/AnwaltSternchen einigermaßen klar im Kopf und unbeeinträchtigt in kognitiven wie intellektuellen Belangen sein muss, und es wäre mir nicht einmal im Traum eingefallen, dies in Frage zu stellen.

Und dann erfuhr ich gestern morgen beim Überfliegen der Nachrichten von einer Anwältin, die versucht hat, ihre Tochter in einen Berliner Knabenchor hineinzuklagen – nachzulesen unter Anderem > hier < auf der Internetpräsenz des RBB.

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3 Antworten auf Man sollte doch meinen, …

  • Das ist ja mittlerweile keine Seltenheit mehr, denn auch die Wiener Sängerknaben haben mittlerweile einen Chor Sängermädchen, von denen ich allerdings noch nie Erlesenes gehört habe, was wohl daran liegt, dass der Asiate, als letzter zahlender Besucher schlechthin, sich die berühmten Jungs anhören will und die Stimmfarbe von männlichen Schützlingen doch von derjenigen weiblicher Jungsängerinnen abweicht, also musikalisch auch bei bester Leistung nicht adäquat klingen kann. Ich persönlich würde wahrscheinlich keinerlei Unterschied erkennen …
    … aber ich warte schon gespannt darauf, wann mir endlich einen Spitzenchor Jungdiverser zu Gehör gebracht wird *g*

    • Ach, ich will da gar nicht einmal irgendeine Entscheidung treffen, ob nun die Aufputz- oder Unterputz-Variante unserer Gattung besser oder schlechter singt – es gibt sicherlich in beiden „Lagern“ engelsgleiche Stimmen.

      Darum geht es bei dem Thema aber auch gar nicht.

      Es geht darum, dass dies ein Knabenchor ist. Ganz ohne (Ab)Wertung des anderen Geschlechts.

      Warum muss man in wirklich Alles eine sexistische Motivation hineindenken wollen?

      • Weil manche Leute immer nur an Sex denken und meistens sind das diejenigen, die vergrämt ohne auskommen müssen …

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