Klimper, Klimper

Leider schaffe ich es trotz diverser Ermahnungen von der anderen Seite des Tresens aus immer wieder, zielsicher Samstag morgens anlässlich meines Auftritts beim Bäcker nur einen Fünfzig-Euro-Schein im Portemonnaie zu haben.

Heute habe ich dann schließlich meine Endgegnerin gefunden, der es nicht vollständig gelingen wollte, ihr Grinsen zu verbergen, als sie mir ausschließlich Münzen als Wechselgeld herausgeben musste.

„Och, das macht nichts“, erwiderte ich fröhlich.

– „Nein?“

„Nö, kein Stück. Meine Münzen tue ich immer abends in die Spardose, und die wird dann einmal im Jahr geplündert.“

– „Na, und DANN geht’s schön in Urlaub. was?“

„Naaeeeein. Mit Glück kann ich einmal volltanken!“

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Schön, wenn man morgens einen gestressten Menschen kurz zum Lachen bringen kann.

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Eine Antwort auf Klimper, Klimper

  • Tatsache ist, dass ich vor wenigen Wochen bargeldlose Tage verbrachte. Es gab kein Geld, selbst zwei Brötchen müssen mit Karte bezahlt werden und ich hatte eine ganze Woche kein Geld in der Brieftasche. Selbst die öffentliche Toilette geht nur mittels Karte auf, während ich hierzulande prinzipiell auch nur Fünfziger habe, was speziell bei öffentlichen Toiletten sehr unpassend ist …

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