Intelligenz

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass die Intelligenz der Menschheit sich wie eine Parabel entwickelt und wir den Scheitelpunkt bereits vor einigen Jahrzehnten passiert haben.

Heute morgen auf der Anreise ins Büro sah ich diese Theorie wieder durch den älteren Mann bestätigt, der an der Bedarfs-Ampel direkt am Kantstein stehend immer ganz leicht nach vorne – und dann angesichts eines sich nähernden Autos doch wieder zurückzuckte, um dann dem jeweiligen Fahrzeug grimmigst entgegen- und hinterherzuschauen.

Auf die Idee, diese Bedarfsampel per Druck auf den entsprechenden Knopf zu aktivieren, kam er dabei aber gar nicht.

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Wir sind verloren.

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2 Antworten auf Intelligenz

  • nö, das hat nix mit dem Alter zu tun. Ich erinnere mich an einen Abend im Sommer 1985 als Gerlinde und ich frisch verliebt küssend an einer ständig roten Ampel verbrachten und uns wunderten, dass da nie grün wurde. Mit Herzchen in den Augen und Schmetterlingen im Bauch kann man schon mal einen Druckknopf übersehen *g* wer weiß, wo der alte Mann seine Gedanken gerade hatte …

    • Oh … die Erwähnung des hohen Alters sollte nicht dazu dienen, dieses als Ursache für die schwindende Intelligenz ins Spiel zu bringen.

      Ich glaube sogar, dass eher die nachwachsenden Menschen es sind, bei denen in der Vernetzung der Synapsen diverses schief geht …

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