Unterfeuer Wittenbergen

1899 begann der Bau an drei Stahlgittertürmen in der Bauweise “Treppenrohr mit Stahlsparren”, und seit 1900 bildete das Leuchtfeuer Wittenbergen zusammen mit dem Leuchtturm Tinsdal die Richtfeuerlinie Wittenbergen-Tinsdal für elbabwärts fahrende (also Hamburg in Richtung Nordsee verlassende) Schiffe. Der Leuchtturm Billerbek bildete zusammen mit dem Oberfeuer Tinsdal das Gegenstück, die Richtfeuerlinie Billerbek-Tinsdal, für elbaufwärts fahrenden Schiffsverkehr. Das Feuer Billerbek wurde allerdings 1960 stillgelegt und später abgerissen.

Das vier Tonnen schwere und etwas mehr als 30m hohe Leuchtfeuer Wittenbergen wurde infolge einer Fahrwasserveränderung der Elbe 1905 um fast zehn Meter südwärts versetzt.
Ursprünglich mit einer Petroleumlampe mit sogenannten “Otterblenden” ausgestattet, wurde das heute 14,3 Seemeilen weit sichtbare Leuchtfeuer 1927 auf eine rundum verglaste Flüssigaslaterne mit Gürteloptiken umgerüstet.

Seit 1966 ist der Turm elektrifiziert; seit 1979 ist der Betrieb ferngesteuert.

Seit März 2004 steht das Bauwerk – genau wie sein “Bruder” Tinsdal – unter Denkmalschutz.

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