Trostbrücke

Die Trostbrücke, Hamburgs älteste Verbindung zwischen Altstadt und der an der Alstermündung gegründeten Neustadt, wurde 1266 erstmals erwähnt.
Bis zum Großen Brand von 1842 befand sich hier das Handels- und Verwaltungszentrum der Hansestadt, mit dem Nikolaifleet als Hafen. Auf der 1882 renovierten Brücke befinden sich heute Standbilder vom heilig gesprochenen St. Ansgar und Graf Adolf III.

Die Beziehungen zwischen der Altstadt und der von Graf Adolf III. gegründeten Neustadt waren damals nicht die besten, dennoch wurde die Trostbrücke zum Mittelpunkt der Stadt, als die beiden Stadtteile zusammenwuchsen.
Bis zum Großen Brand von 1842 befanden sich hier neben dem Rathaus auch der Hafen mit dem alten Kran und die Waage – und mit der 1588 gegründeten Börse immerhin die erste Deutschlands.

Man vermutet, dass der Name “Trostbrücke” auf einen Grundeigentümer namens Trost zurückgeht.
Einer anderen Namenserklärung zufolge stand auf der – damals noch aus Holz bestehenden – Brücke ein Kruzifix, das den die Brücke passierenden Verurteilten Trost spenden sollte.

Zudem war die Brücke auch noch unter der Bezeichnung “Wechslerbrücke” bekannt, was darauf hinweist dass an dieser Stelle früher Geldtauscher ihre Geschäfte zu machen pflegten.

Die Figuren des Erzbischofs Angsar und des Grafen Adolf III., geschaffen 1830-1896 vom Bildhauer Engelbert Peiffer, zieren die Brücke seit ihrer Erneuerung (1881 bis 1883).
Der Neubau in Stein folgte einem Entwurf des Architekten Franz Andreas Meyer, der sich als Stadbaumeister auch in der Speicherstadt “verewigt” hat.

> Google Maps <

 

– zurück zur Übersicht –