Theaterzelt

Zu einem Wahrzeichen in Hamburg hat sich das “Theater im Hafen” – auch bekannt als “Theaterzelt” – entwickelt.

Der moderne Theaterbau wurde 1994 in einer acht Monate währenden Bauphase auf dem ehemaligen Gelände der Stülcken-Werft im Freihafen direkt gegenüber den Landungsbrücken errichtet – ursprünglich extra für die Musical-Produktion “Buddy Holly”, was ihm den Namen “Buddy Musicaltheater” bescherte.

Die Baukosten für den auf 5.000 Quadratmetern 1.500 Sitzplätze fassenden Theatersaal beliefen sich auf circa 15 Millionen Deutsche Mark (ca. 7,5 Millionen Euro, wenn man 1:1 umrechnen könnte).
In Folge einer Übernahme durch die damalige Firma Stage Holding (Heute Stage Entertainment) begann im April 2001 eine knapp achtmonatige Umbauphase, in der unter der Leitung von Architekt Klaus Latuske der gesamte Theatersaal umgestaltet und auf etwas mehr als 2.000 Sitzplätze vergrössert wurde. Speziell für die Bedürfnisse des Musicals “Der König der Löwen” wurde dabei auch die Bühne vergrössert und verändert.

Die nach aussen hin markanteste Veränderung jedoch erfuhr die der Elbe zugewandete Front des Gebäudes, wo das Foyer um das “Skyline-Restaurant” mit seiner markanten Architektur samt 350 Quadratmeter Glasfassade erweitert wurde. Abgerundet wurde der Umbau mit dem Anbringen des Logos der Musicals auf dem Bühnenturm sowie der Errichtung zweier “Nanas” (Skulpturen von Niki de Saint Phalle), bevor der Bau offiziell in “Theater im m Hafen” umbenannt wurde und am 2. Dezember 2001 die erste Vorstellung von “König der Löwen” stattfinden konnte.

Der in bordeauxrot und schwarz gehaltene Theatersaal bietet Platz für 2.030 Zuschauer, von denen niemand weiter als 25 Meter von der Bühne entfernt sitzen muss. 1.406 Plätze davon sind auf 33 Reihen im Parkett verteilt, im Rang befinden sich 15 Reihen mit 624 weiteren Sitzen.

Die Bühne weist eine Gesamtfläche (also einschliesslich der Seitenbühnen) von 883 Quadratmetern auf und wird mit über 800 Beleuchtungskörpern einer 1,2 Megawatt starken Lichtanlage “befeuert”.  Das Foyer steht den Besuchern mit auf drei Ebenen verteilte 2.000 Quadratmetern und siebe Bars bereits vor den Vorstellungen zur Verfügung.

Das Skyline-Restaurant bietet auf 2 Ebenen und 600 Quadratmetern 220 Sitzplätze und beherbergt neben zwei weiteren Bars auch eine über 50 Exponate fassende Kunstsammlung.

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