Slamatjenbrücke

Obwohl auf einer Hauptverkehrsader gelegen, ist die 1959 fertiggestellte Balkenbrücke in der Neustadt eine der weniger bekannten Brücken der Hansestadt Hamburg.

Der Name der Brücke stammt von einer anderen Brücke, die früher in der Nähe gelegen hat und im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Erklärungsversuche der Namensherkunft beschäftigen sich mit dem ältesten Gewerbe der Welt und alternativ  auch Frauen, die für die Reinigung schmutziger Wäsche zuständig waren.
So wird „Slamatjen“ mit „Schmutzliesen“ übersetzt, wobei „slam“ für „Schmutz“ oder „Schlamm“ steht, während „Matje“ – wörtlich übersetzt am ehesten mit diversen Sprachformen von „Mathilde“ für „Mädchen“ steht.

Andere Quellen geben „Slamatjen“ als eine Wortentlehnung aus dem holländischen an, womit ein „müssiges, plauderhaftes Frauenzimmer“ verharmlosend und neckend bezeichnet wurde.

Am wahrscheinlichsten dürfte jedoch die Variante sein, dass sich hier der Name jenes Ortes erhalten hat, an dem sich die Frauen zum Waschen der Wäsche getroffen haben.

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