Segelkutter Fritz Lexow

Die „Fritz Lexow“ ist der originalgetreue Nachbau des 1913 gebauten Segelkutters „Juist“, seinerzeit von Johann Junge, dem besten Bootsbaumeister für Berufs- und Dienstfahrzeuge, für das königliche Wasserbauamt speziell für die Befahrung der ostfriesischen Inseln konstruiert.

Der Gaffel-Segelkutter mit einer Rumpflänge von zwölf Metern (15 Meter über Alles), vier Metern Breite und etwas über einem Meter Tiefgang wurde seinerzeit in Wevelsfleth an der Stör als Baunummer 212 gebaut.

Unterwegs mit 85 Quadratmetern Segelfläche und einem 120 PS starken Motor, wurde der Nachbau nach Vorlagen aus dem Deutschen Schiffahrts-Museum Bremerhaven in eineinhalb Jahren auf traditionelle Weise in alter Handwerkstechnik auf der Bültjer-Werft in Ditzum an der Ems gebaut.

Auftraggeber und Eigentümer der „Fritz Lexow“ ist ein Ehepaar aus Wilster, das mit diesem Projekt ein Zeichen gegen Atomstrom setzen und zeigen wollte, dass man auch heute noch mit den Kenntnissen und Fertigkeiten unserer Vorfahren und aus natürlichen Baumaterialien „gegen den Strom und mit Gegenwind in die Zukunft segeln kann.“

Wenn sie nicht auf Fahrt ist, liegt die „Fritz Lexow“ in der Schleuse Kasenort – wo man gute Chancen hat, die Besitzer an Bord anzutreffen.

> Website der „Fritz Lexow“ <
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