Seabourn Sojourn

Die 2008 bestellte und 2010 fertiggestellte „Seabourn Sojourn“ ist nach der „Seabourn Odyssey“ das zweitneueste Kreuzfahrtschiff – oder, um den Sprachgebrauch des Betreibers zu benutzen: die zweitneueste Yacht – der Reederei Seabourn Cruises.
Zusammen mit der „Seabourn Odyssey“ und der „Seabourn Quest“ gehört die Seabourn Sojourn“ zur von den norwegischen Architekten Björn Storbraaten und Petter Yran entworfenen „Odyssey Klasse“,

Das 198 Meter lange und etwas mehr als 25 Meter breite Schiff mit einem Tiefgang von über sechs Metern bietet auf elf Decks Platz für 450 Passagier und eine 330köpfige Crew. Mit einer Bruttoraumzahl von 71,9 pro Passagier bietet das Schiff seinen Gästen dabei ungewöhnlich viel Platz (je nach Kategorie von 27,5 bis 110 Quadratmetern), was den luxuriösen Gesamtauftritt unterstreicht. 90% der 225 Kabinen (allesamt außen liegend) haben eine eigene Veranda.

Das bis zu 22,3 Knoten (ungefähr 41,3 km/h) schnelle Schiff (Reisegeschwindigkeit ist 21,6 Knoten, was 40 km/h entspricht) gehört zu den luxuriösesten Kreuzfahrtschiffen der Welt, was sich auch in der Ausstattung zeigt: Den Reisegästen steht ein 1.000 Quadratmeter grosser Spa-Bereich, der sich über zwei Decks erstreckt, zur Verfügung. Dazu kommen zwei Aussenpools und zwei Aussenwhirpools.
Für das leibliche Wohl sorgen vier Restaurants, sechs Baars und Cafés, die zusammen eine Sitzkapazität von 800 Plätzen haben, bei – wie oben beschrieben – nur maximal 450 Passagieren.

Als Besonderheit wäre noch eine ausklappbare Marina am Heck des Schiffs zu erwähnen, die den Passagieren verschiedene Wassersportarten ermöglicht.

Die Schiffe der Odyssey-Klasse werden mit einer in zwei unabhängige Gruppen aufgeteilte dieselektrische Maschinenanlage angetrieben.
Dazu treiben vier Zwölfzylinder-Turbo-Dieselmotoren zu je knapp 390 Litern Hupraum Generatoren an, die das Schiff mit Elektrizität versorgen. Die Abwärme der Maschinen wird dabei zur Warmwasserbereitung mitgenutzt.

Die umweltschonend mit Seewasser geschmierten 5-Blatt-Propeller werden von räumlich getrennten Elektromotoren über Wellenanlangen angetrieben.

 

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