Schlepper NOK 1

Als „Nordmark“ wurde der heute unter dem Namen „NOK 1“ fahrende Schlepper 1957 als eines der letzten Schiffe auf der Schiffswerft Arp in Laboe gebaut, die sich Ende der 50er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts auf Lotsenversetzboote und Schlepper spezialisiert hat.

Seit Ende 2013 gehört das Arbeitsschiff der in Holzdorf ansässigen Reederei „Küstendienst“, die es nach der Übergabe auf einer Werft in Rendsburg mit einem Schubsteven und zwei Koppelwinden sowie einem achtzehn Quadratmeter grossen Arbeitsdeck ausrüsten liess, so dass die „NOK 1“ nun auch als Plattform für Taucher-Einsätze genutzt werden kann.

Der Schlepper mit dem Signal „DJJS“ misst 19,90 Meter Länge und sechs Meter Breite „über alles“ bei fast drei Metern Tiefgang.
Der von der 450 KW starken Hauptmaschine (MWM TD 602 V12) angetriebene Voith-Schneider-Antrieb bringt das mit zwei Mann besetzte Schiff auf bis zu 8,5 Knoten Fahrt. Ein HIlfsdiesel mit drei Zylindern (MMWM) leistet 26,5 kw.

Das Arbeitsschiff mit acht Tonnen Zugkraft ist zusätzlich mit einer Feuerlösch- und Bergungspumpe ausgestattet.

Neben den „typischen“ Arbeiten wie Schleppen, Schieben und Bugsieren steht die „NOK 1“ auch für Personen- und Materialtransporte, Schneid- und Brenn- sowie Montagearbeiten und sogar Eisbrechen zur Verfügung.

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