Schaartorschleuse und Alsterschöpfwerk

Die Schaartorschleuse an der Mündung der Alster in die Elbe wurde 1966 als Ersatz für die 1839 eingerichtete Graskellerschleuse erbaut.
Sie besteht aus zwei Kammern mit 39 Metern Länge und etwas über sieben Metern Breite und hat neben der von Schleusen bekannten Funktion für die Passage kleinerer Schiffe zwischen Alster und Elbe auch die wichtige Aufgabe, die Alster vom Tide-Einfluss der Elbe abzuriegeln.

Direkt neben der Schaatorschleuse am südlichen Ende des Alsterfleets befindet sich das Alsterschöpfwerk, das 1965 als Teil des Hochwasserschutzes nach der Sturmflut von 1962 errichtet wurde. Seine drei Pumpen sollen im Notfall gegen die Flut anarbeiten und somit die Innenstadt trocken halten.

Legenden zufolge müssen die Betreiber vor dem Anschmeissen der Pumpen im Kraftwerk bescheid geben, weil sonst im ganzen Stadtteil die Lichter ausgehen würden.
Fakt jedenfalls ist, dass die drei Pumpen des Schöpfwerks auch bei Hochwasser auf der Elbe bis zu insgesamt 36 Kubikmeter Wasser aus der Alster über 4,5 Meter Höhe pro Sekunde fördern können.

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