Nikolaifleet

Das Nikolaifleet – heute einer der letzten Orte, an denen Touristen das “Alte Hamburg” sehen können – war bis 1916 der Hauptmündungsarm der Alster und ist die eigentliche Keimzelle des Hamburger Hafens.

Hier, zwischen Hoher Brücke und Holzbrücke, nahm 1188 die Entwicklung des Hamburger Hafens ihren Anfang. Wo heute das letzte Stück der damals typischen Fleet-Bebauung noch erhalten ist – vor Allem die schmalen Fronten der Außendeichshäuser an der Deichstraße – wurden bis ins Neunzehnte Jahrhundert hinein die Waren vom Wasserweg in die vier Speicherhäuser am Cremon (am östlichen Ufer des Nikolaifleets) umgeschlagen.

Gegen Ende des Dreizehnten Jahrhunderts entstand an der Anlegestelle das Alte Rathaus; drei Jahrhunderte später folgte die Alte Börse.

Nach dem “Großen Brand” in Hamburg (Mai 1842) wurde das Stadtbild der Innenstadt grundlegend neugestaltet, um Platz für ein neues Rathaus zu schaffen. Seitdem fliesst die Alster am Rathaus vorbei über das Alsterfleet ab, um am Baumwall in die Elbe zu münden – ein paar Meter weiter westlich als bisher.

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