Lombardsbrücke

Die Lombardsbrücke ist eine der meistbefahrenen Brücken Hamburgs.

Sie wurde benannt nach einem Pfandleihaus, das bis 1828 auf der Bastion Diderus (einem Teil der Hamburger Wallanlagen) stand und in Anlehnung an die norditalienischen Kaufleute („Lombarden“) „Lombard“ genannt wurde.

Die Brücke markiert den ehemaligen Verlauf der Stadtmauern Hamburgs, die seinerzeit noch die Binnen- von der Aussenalster getrennt hat. 1625 wurde hier erstmals eine nur für Fussgänger bestimmte Klappbrücke erbaut, die nach Erneuerungen (1688) und Verbreiterungen (1739 und 1778) sowie Umbau zu einer Bohlenbrücke mit Schießscharten durch die Franzosen (1913) und abermaligem Umbau (1827) im Jahre 1868 als Steinkonstruktion neu errichtet wurde.

Die 69 Meter lange Brücke besteht aus drei sogenannten Korbbögen mit jeweils 17 Metern lichter Weite. Die Breite der Brücke wurde 1902 von ursprünglich 32 auf heute 47 Meter erhöht.

Über die Brücke führen vier Gleise der Bundesbahn, eine vierspurige Strasse und nicht zuletzt eine mit vier gusseisernen Kandelabern versehene Fussgänger-Promenade mit Blick über die Binnenalster.

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