Lena J

Das Schwergutschiff MS „Lena J“ wurde auf der Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde gebaut und im Juni 1998 in Dienst gestellt.

Angetrieben von einer knapp 9.500 kW starken MAN-Maschine, kann das 151,6 Meter lange und 20,4 Meter breite Schiff vom Typ „Sietas 161“ mit einem maximalen Tiefgang von 7.8 Metern bis zu knapp 20 Knoten schnell fahren.

Es ist mit einer Kapazität von 827 TEU („twenty foot equivalent unit“=zwanzig-Fuss-Container) angegeben und hat eine maximale Tragfähigkeit von 9.550 Tonnen.

Die MS „Lena J“ ist mit zwei 275-Tonnen-Schwergutkranen ausgerüstet, die kombiniert bis zu 550 Tonnen heben können, dazu kommt noch ein 150-Tonnen-Kran. Alle drei Krane stammen von der Neuenfelder Maschinenfabrik.

Seit Dezember 2014 gehört das Schiff der Oltmann-Gruppe, die es als dreihundertstes Schiff ihrer bereits 28 Jahre währenden Unternehmensgeschichte gekauft hat.
Bereedert wird die „Lena J“ von der in Haren/Ems ansässigen Reederei Jüngerhans.

Vom Typ 161 wurden auf der Sietas-Werft von 1997 bis 2004 insgesamt zehn  Exemplare gebaut, seinerzeit allesamt für eine Reederei aus Steinkirchen im „Alten Land“.
Der kastenförmige Laderaum mit 82,9 Metern Länge und 15,8 Metern Breite und einem Inhalt von 12.800 Kubikmetern ist für den Transport von Containern und Schwergut verstärkt und bietet zahlreiche versetzbare und auch als Zwischendeck verwendbare Schotten.

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