Laeiszhalle

Bis Anfang 2005 hiess das Konzertgebäude am Johannes-Brahms-Platz noch einfach „Musikhalle“, aber der Name „Laeisz“ ist dabei schon von Beginn an an mit dem traditionsreichen Gebäude verbunden, das mit seinen über 2.000 Sitzplätzen im „Grossen Saal“, der grossen Orgen und nicht zuletzt seiner wunderschönen Architektur seit über einhundert Jahren die „Erste Adresse“ in der Hansestadt ist, wenn es um klassische Konzerte geht.

Stifter und späterer Pate für den Namen des Gebäudes war der Hamburger Reeder Carl Laeisz, der Hamburg in seinem Testament mit über einer Millionen Marck (durch seine Frag Sophie Laeisz später auf zwei Millionen Mark fast verdoppelt) für den Bau einer Musikhalle bedacht hatte.

Das im Stil des Neobarock errichtete Gebäude wurde nach vierjähriger Bauzeit Anfang Juni 1908 eröffnet.
Bereits damals sprach man von dem Gebäude neben „Musikhalle“ auch als „Laeiszhalle“, aber irgendwann im Laufe der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunders hat sich im Volksmund der Name „Musikhalle“ durchgesetzt, den die Hansestadt seit 1996 auch als Marke genutzt hat.

Erst im Januar 2005 wurde das Gebäude in Gedenken an das Stifterpaar offiziell auf „Laeiszhalle“ getauft.

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