HHLA-Schwimmkräne

An den 50er Schuppen im Hamburger Freihafen – oder korrekter formuliert: Am Hansahöft, das das Ende des Bremer Kais im Hansahafen bildet – lagen lange Zeit die beiden Schwimmkra(e)ne der HHLA.

Die Schwimmkräne HHLA III und HHLA IV liegen zwar nahe am „Hafenmuseum“, wie die Aussenstelle des Hamburger Museum der Arbeit genannt wird und wo sich viele alte Kampnagel-Kra(e)ne sowie Loks und Wagen der alten Hafenbahn befinden; aber die beiden Geräte mit ihren 57 bzw. 76 Metern Gesamthöhe sind alles Andere als Museumsstücke.

Dabei könnten sie es vom Alter her durchaus sein: HHLA III, der höhere der beiden schwimmenden Lastenträger, wurde bereits 1941 im Auftrag der Marine gebaut. HHLA IV ist zwar niedriger und ein halbes Jahrhundert jünger, kann aber mit 220 Tonnen mehr als doppelt soviel Gewicht heben wie sein älterer Bruder, der immerhin auf 100 Tonnen kommt.

Man sah die beiden Geräte wohl nur am Wochenende im Hansahafen liegend, denn fast täglich helfen sie im Hamburger Hafen oder anderswo – ihr Einsatzgebiet reicht bis nach Brunsbüttel – beim Bewegen von Schwergut.

 

– zurück zur Übersicht –