Forschungsschiff Meteor

Die auf meinen Fotos abgebildete, von 1985 (Kiellegung) bis 1986 (Indienststellung) auf der Travemünder Schlichting-Werft gebaute „Meteor“ ist bereits das dritte deutsche Forschungsschiff dieses Namens. Eigner ist die Bundesrepublik Deutschland (das Bundesministerium für Bildung und Forschung kam für die Baukosten auf), betrieben wird die „Meteor“ von der Universität Hamburg.

Das von der Universität Hamburg betriebene multi-disziplinäre Forschungsschiff wird ständig modernisiert und ermöglicht Wissenschaftlern aus diversen Hochschulen und Forschungseinrichtungen von Bund und Ländern ihre grundlagenbezogene Forschung.

Die Betriebskosten, also Personalkosten für die 32 Mann starke Stammbesatzung sowie Ausrüstung und Reparatur teilen sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG sowie das Bundesministerium, koordiniert werden die Fahrten von einer Instanz des DFG, der Senatskommission für Ozeanographie. Der Schiffsbetrieb wird durch eine Leitstelle am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg aus geführt, die Bereederung (also technische und kaufmännische Betriebsführung) liegt noch bis Ende 2012 bei der Reederei Laeisz in Bremerhaven und wird nach einer Ausschreibung danach auf Briese Schiffahrt in Leer übergehen.

Neben den 32 Besatzungsmitgliedern bietet das Forschungsschiff Platz für bis zu 28 Wissenschaftler und zwei Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes. Das 97,5 Meter lange und 16,5 Meter breite Schiff bietet dabei neben 20 Laboren Platz für diverse Winden und Kräne sowie Unterwassergleiter und Lander. Es kann bis zu 50 Tage ununterbrochen auf See bleiben und mit seiner über 3.000 PS starken Maschine bei bis zu 12 Knoten Fahrt maximal 10.000 Seemeilen zurücklegen.

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