Dockland

Das “Dockland” am Kopf des Edgar Engelhard-Kais – die Umsetzung eines spektakukören Entwurfs der Architekten von BRT (Bothe, Richter, Teherani) – soll eigentlich einem eleganten OceanLiner gleichen, der durch’s Wasser pflügt. Dazu ragt die Westseite des Gebäudes auch einem Schiffsbug gleich 40 Meter über die Elbe hinaus, und auch die Seitenansicht zeigt, wie gut der Schöpfer von anderen High Tech-Bauten wie beispielsweise dem “Berliner Bogen”, dem Elbberg-Campus oder dem neuen Polizeipräsidium Hamburgs diese umgesetzt hat.

Die Idee zum 2002 angefangenen Bau entstand bereits 1995.
Für den Bau des ca. 135 Meter langen und 29 Meter hohen (über Land, entsprechend 6 Geschossen) Docklands musste erst einmal die Baufläche geschaffen werden, wozu in der Elbe am Kopf des Edgar Engelhard-Kais das Grundstück aufgeschüttet wurde. Gleichzeitig schaffte man einen “Leitdamm”, um das Gebäude vor etwaigen Kollisionen mit echten Schiffen zu schützen.

40 Meter über dem Wasserspiegel liegt auf dem Dach des Geschäfts-Gebäudes eine frei zugängliche Aussichtsplattform, die neben freiem Blick auf die Köhlbrandbrücke wohl einen der besten Ausblicke über den Hamburger Freihafen bieten wird – und unverbaubar noch dazu.

Zeitungsmeldungen zufolge sollen sich die Baukosten für das ca. 6.500 m² Geschossfläche sowie 24 Parkplätze (im Sockel) fassende Gebäude und sein Grundstück – das auch den neuen Fähranleger “Dockland” beinhaltet – auf 30 Millionen Euro belaufen, wobei alleine die Glasfassade – in der jede schräge Scheibe 400 Kilo wiegen soll! – 4.5 Millionen kostete.

Ein ursprünglich von Star-Architekt Hadi Teherani geplantes Restaurant im “Bug” des Gebäudes wurde leider doch nicht realisiert, so dass das Dockland ein reines Bürogebäude sein wird – sehr zum Bedauern Teheranis, der sein Gebäude ohne ein Restaurant “mit dem schönsten Ausblick Deutschlands” zuerst nicht komplett vollendet sah.

Seit seiner Fertigstellung Ende 2005 hat das Gebäude mehrere Architekturpreise einheimsen können.

> Google Maps <

 

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