Brooksbrücke

Die Brooksbrücke über den Zollkanal wurde 1887/8 als Verbindung zur Speicherstadt erbaut.

Kaiser Wilhelm II. setzte hier am 29. Oktober feierlich und symbolisch den letzten Stein im Bau der Speicherstadt; gleichzeitig wurde eine Gedenkplakette an diese Tat angebracht, die sich heutzutage in der Mauer entlang des Zollkanals neben der Brücke wiederfindet.

Die Brooksbrücke war als Portalbrücke ausgelegt, hatte also zur Stadt hin ein Torgebäude mit den Skulpturen Hammonia und Germania, das jedoch im Laufe des zweiten Weltkriegs komplett zerstört wurde, komplett mit den beiden sehr pompösen und filigranen Skulpturen.

Bis zur Verlegung der Freihafengrenze (Ende 2002) war an dieser Brücke ein Zolldurchlass; 2003 wurden neue Skulpturen gestiftet, die jedoch in Prunk und Pracht nicht an die Originale heranreichen.

Seit 2006 stehen auf den der Speicherstadt zugewandten Portalsäulen der Brooksbrücke Skulpturen von Kaiser „Barbarossa“ (Friedrich I., der Hamburg 1189 die Zoll- und Handelsfreiheit gewährte) und St. Ansgar, der 831 durch Kaiser Ludwig dem Frommen zum ersten Bischofs Hamburg ernannt wurde.

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