Berlin

Das heute vom Reiseveranstalter FTI Cruises eingesetzte Kreuzfahrtschiff „Berlin“ wurde ursprünglich für die Reederei Peter Deilmann bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebaut.

Kiellegung war im September 1979, der Stapellauf erfolgte im Januar 1980 und schon im Juni des Jahres war das Schiff fertiggestellt.

Die „Berlin“, die von Deilmann unter deutscher Flagge geführt und für weltweite Kreuzfahrten eingesetzt wurde, wurde 1986 als „Traumschiff“ der gleichnamigen ZDF-Fernsehserie bekannt. Vorher aber wurde das Schiff, das von 1982 bis 1985 unter dem Namen „Princess Masuhri“ unter der Flagge Singapurs gefahren war, in der Rendsburger Nobiskrug-Werft umgebaut.

Dabei wurde es von 122,5 auf 139,3 Meter verlängert, wodurch die Passagierkapazität von 330 in 150 Kabinen auf 420 in 210 Kabinen gesteigert werden konnte.

Bis Ende 2004 fuhr das Schiff für die Peter Deilmann Reederei, bevor es nach dreimonatigem Aufliegen in Genua an die Saga Cruises verkauft wurde, die das Schiff ein Jahr lang (2005) an einen russischen Reiseanbieter verchartete. Nachdem es dort als „Orange Melody“ unter der Flagge Bahamas eingesetzt wurde, senkte man in einem abermaligen Umbau durch die Umgestaltung von Doppel- zu Einzelkabinen die Passagierkapazität auf 352.
Sage Cruises setzte das Schiff künftig als „Spirit of Adventure“ ein, bis es im August 2011 von der FTI Group gekauft und durch deren Tochterfirma FTI Cruises als „FTI Berlin“ in Deutschland vermarktet wurde.

Seit 2014 fährt das Schiff wieder unter seinem ursprünglichen Namen „Berlin“ mit Heimathafen Valetta.

Das Schiff ist „über Alles“ 139,3 Meter lang und 17,5 Meter breit bei einem Tiefgang von maximal 4,82 Metern.

Die 330 Passagiere und 180 Mann starke Besatzung werden von zwei durch insgesamt knapp 10.000 PS getriebenen Verstellpropellern mit bis zu 18 Knoten (ca 33 Kilometer pro Stunde) über die Weltmeere befördert.

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