Adonia

Das heute für P&O Cruises fahrende Kreuzfahrtschiff „Adonia“ wurde ursprünglich als letztes der für Renaissance Cruises gebauten „R-Klasse“ mit dem Namen „R Eight“ gebaut, die hier im Blog unter dem Artikel „Ocean Princess“ (ehemals „R Four“) näher beschrieben ist (-> Link dorthin).

Das 2001 als „R Eight“ in Dienst gestellte Schiff wurde im Zuge der wenige Monate später erfolgten Insolvenz der Reederei in Marseille aufgelegt und zum Verkauf angeboten.
Erst 2003 schlug die britische Reederei Swan Hellenic zu und betrieb das Schiff bis April 2007 unter den Namen „Minerva II“, bis sie an die Princess Cruises verkauft wurde und unter dem Namen „Royal Princess“ lief.

Im Mai 2011 gelangte das Schiff in den Besitz der P&O Cruises und wurde im Rahmen einer Zeremonie in Gegenwart von Shirley Bassey in „Adonia“ umgetauft.

Wie ihre Schwesterschiffe „Insignia“ (R1), „Regatta“ (R2), „Pacific Princess“ (R3), „Ocean Princess“ (R4), „Nautica“ (R5), „Azamara Journey“ (R6) und „Azamara Quest“ (R7) ist die Adonia circa 181 Meter lang, etwas mehr als 25 Meter breit und bringt es auf einen Tiefgang von maximal sechs Metern.

Die insgesamt 13.500 KW der vier Maschinen beschleunigen das mit zwei Propellern angetriebene Schiff und seine maximal 688 Passagiere auf maximal 18 Knoten (ungefähr 33 km/h).

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Im März 2018 wurde die „Adonia“ von P&O Cruises an Azamara verkauft, deren drittes Schiff der ehemaligen „R-Klasse“ sie nun ist.

Nach einem kurzen Dock-Aufenthalt auf den Bahamas zur Inspektion des Rumpfes und einem weiteren Werftaufenthalt läuft sie unter „Azamara Pursuit“ und wird hauptsächlich auf Reisen in den Fjorden Norwegens eingesetzt.

 

 

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