Ich glaub‘ mich streift ’n …

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… Bus?

Ja, hätte er mich mal gestreift … aber leider war er von Anfang an vor mir, und so habe ich gestern auf dem Feierabend-Heimweg das absolute „Low-Light“ meiner gesamten Karriere als Feierabend-Heimweg-Befahrer erleben dürfen.

Nämlich die Person auf dem Fahrersitz des großen Reisebusses, die ganz offensichtlich weder die Strecke noch ihren Bus jemals vorher gesehen hat.

Ich bin zwischenzeitig zweimal vor Wut besinnungslos geworden – was aber nicht einmal aufgefallen ist, weil dieser Bus sich während meiner Absencen nicht im geringsten vorwärts bewegt hat.

Aber: Ich bin ruhig geblieben.

Äußerlich.

Abgesehen von der regelmäßig wieder neu beschlagenden Stelle auf der Innenseite der Windschutzscheibe – in  Nasenhöhe ungefähr – ist mir quasi nichts anzumerken gewesen.

Duldungsstarre, wo man früher noch ein buntes Potpourri feinsten Schimpfvokabulars laut zum Besten gegeben hätte.

Man muss ja auch auf kleine Fortschritte stolz sein.

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Eine Antwort auf Ich glaub‘ mich streift ’n …

  • du sollst doch nicht alles in dich hineinfressen … aussteigen, vorgehen, das ganze Repertoire an Verbalinjurien durchs Fenster brüllen, zurückgehen, einsteigen und dann hupen, hupen, hupen … und dann fühlst du dich sicherlich viel leichter. Die anderen machen das auch so und die sind alle so entspannt :-)
    Servus, Wolfgang

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