Bonmot zur aktuellen Diskussion

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Aktuell geistert wieder einmal das Thema einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung durch die deutschen Nachrichten und Kommentarspalten.

Betrachtet man vor Allem letztere, so scheint dem Deutschen Michel die „Freie Fahrt für freie Bundesbürger“ nach wie vor das zu sein, was dem US-Amerikaner das Recht auf Besitz einer Schusswaffe ist.

Ein Twitter-User hat es da ganz treffend auf den Punkt gebracht:

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Wer den eigenen Grad der Freiheit daran misst,
wie schnell man mit dem Auto fahren darf,
hat größere Probleme als ein Tempolimit.

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Wort!

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2 Antworten auf Bonmot zur aktuellen Diskussion

  • Die Frage, ob ein Tempolimit sinnvoll ist, wenn man ohnehin kaum mehr mit 120 fahren kann, erinnert an die Sommer-Saure-Gurken-Zeit-Diskussion, während man bei uns schon wieder darüber nachdenkt, das Tempolimit auf 140 zu erhöhen, dafür aber die IG-L 100-Zonen auszuweiten, obwohl man durch Österreich nur mit Mühe mit einem 100er-Schnitt durchkommt, weil die LKWs alles blockieren. Aber keiner von den Hanswursten traut sich ehrlich dafür einzutreten, dass endlich das ganze Transportgewerbe von der Straße auf die Schiene oder das Wasser kommt und Amazon ein Verbot bekommt, binnen 24 Stunden zu liefern. Auf leeren Straßen könnte ich auch Tempo 200 fahren, aber leere Straßen gibt es nicht. Trotzdem baue ich Autos mit 200 PS und mehr … nur für die Angeber?

    • Wie Du schon richtig sagst, steckt unter Anderem mit dem Güterverkehr und auch unserem Konsumverhalten der Hase eher noch in grundsätzlichen Dinge im Pfeffer.

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