Marco

Wenn Höhlenmenschen sich asozial vernetzen,

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… dann kommt es eben einmal dazu, dass dem „Shitstorm“ in eben diesen Netzwerken auch reale Tate folgen.

So ist es jetzt in Hamburg nun dazu gekommen, dass vor einem Frühstücks-Bistro und Café in Hamburg randaliert und dessen Fassade beschmiert wurde.

Warum?

Nun, die Betreiberin hat sich erdreistet, Kinder unter sechs Jahren von ihren Gästen auszuschließen.

Und das verträgt der moderne Mensch natürlich nicht. Da muss gewettert, geschimpft, gehetzt und bedroht werden.
Und nun eben auch ein physisch (und sicher auch finanziell) spürbares Statement gesetzt werden.

Ganz normal für große Teile dieser Gesellschaft, so scheint mir.
Das ist die gleiche Sorte Mensch, die, wenn ihr widersprochen und die Dummheit ihrer Aussage oder Handlung offen gelegt wird, sich laut und empört darüber beschwert, dass man „hier jawohl nichts mehr sagen dürfe“.

Es zählt nur die eigene Meinung, und die ist einem Gesetz gleich. Egal, ob man überhaupt persönlich davon betroffen ist.

Und mit der  Randale nun ist diese Reaktion noch etwas heftiger als unlängst im Falle von „Oma’s Küche“ (eigene Schreibweise des Betreibers, das Deppenapostroph stammt nicht von mir) auf Rügen, wo man sich ab 17.oo Uhr Kinder unter den Gästen verbietet (> hier < hatte ich dazu geschrieben).

Warum kann der moderne Mensch nicht akzeptieren, dass immer noch „Deren Haus – Deren Regeln“ gilt?

Was geht nur in den Köpfen dieser Menschen vor?

Ich glaube: Nichts. Da ertönt nur regelmäßig ein Piepston, wenn eingeatmet werden muss – und ab und zu eine Hupe, wenn der Mastdarm voll ist.

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Aus dem Arbeitsleben

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Kollege am anderen Ende des Großraumbüros telefoniert mit einem offensichtlich schwerhörigen Kunden: „Ja, nee, auch wenn so ein Kanal im Karton transportiert wird, verschrammt der manchmal von alleine“

Marco, in seinen Bart: „Man spricht auch von Spontaner Selbstverschrammung:“

Dem Gejohle der Tischnachbarn nach habe ich das nicht leise genug gemurmelt …

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Coffee To Go

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Liebe Mitmenschen, die ich Euch früh morgens mit Eurem Afrika-Kaffee in der Hand durch die Gegend hasten oder auf den Bus warten sehe:

Ihr seid nicht smart.
Ihr habt kein Leben!

Kaffee trinkt man traditionell im Kreise der Familie und streitet sich, so wie es sich gehört!

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Tod des Freien Internets?

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Ich muss gestehen, dass ich mal wieder sehr große Teile des Tumults um „Artikel 13“ und „Uploadfilter“ nicht verstehen kann.

Wenn ich es richtig verstehe, soll durch die Urheberrechtsreform der EU das geistige Eigentum besser geschützt werden. Dafür werden die Betreiber der Upload-Plattformen in die Verantwortung genommen, was nur logisch und richtig ist.

Nun ist bei der Größe der Plattformen die Einhaltung der Regeln wohl nur durch Automatiken möglich, sogenannte „Uploadfilter“.

Und da laufen jetzt alle Sturm, weil ja die Gefahr besteht, dass jemand Anderes mein Werk bereits hochgeladen hat und der Filter meinen Upload nun ablehnt.
Ja und? Dann wird es doch sicher Wege geben, das ganz schnell zu klären?!

Und weil – seien wir ehrlich – man nicht mehr jedes „Meme“ zum x-ten Male irgendwo hochladen und verbreiten kann? Da verstehe ich das Problem erst recht nicht.
Es sind fremde Inhalte, die hier verändert und verbreitet werden.
Punkt.

 

Ach … und das „Freie Internet“ sei in Gefahr, weil man sich nun für jeden Textschnipsel einer Pressemitteilung eine Lizenz besorgen müsse.

Na und?

Dann strengt doch Euren Grips mal ein wenig an und schafft eigene Inhalte!

Wenn Ihr eine Website betreibt und es Euch zu viel Arbeit ist, eine Information mit eigenen Worten wiederzugeben (so habe ich es damals bei meiner Football-Website gemacht) oder Euch die Rechte zur Nutzung eines Textes zu holen, dann dürft Ihr eben keine solche Website betreiben!

 

Wenn Ihr ein lustiges Bildchen irgendwo hochladen wollt und es nicht von Euch stammt – dann lasst es einfach! Es ist ohnehin verboten!

Ich kann doch nicht auf die Bewahrung eines „Freien Internet“ beharren, wenn es nur aus einem angenommen Gewohnheitsrecht auf Raub und Kopie besteht?!

Schützt Geistiges Eigentum und schafft eigenen Inhalte.
Wenn Euer „Freies Internet“ dann nicht bestehen kann – dann schaltet es halt ab!

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Neuer Kaffee

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Bei uns in der Firma werden die ersten Kannen Kaffee des Tages traditionenn schon ganz früh morgens von den Raumpflegerinnen für uns gekocht.

Da scheint jetzt eine neue Dame am Start zu sein, deren Feingefühl für Dosierung ungefähr mit dem meinigen gleichzusetzen ist und deren Kaffee dementsprechend den unmittelbaren Herztod nach sich zieht – nebst sofortiger spontaner Wiederauferstehung.

Die muss bleiben!

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