aus dem Arbeitsleben

Bilder aus dem Büro, die mich ins Wochenende verfolgen – heute:
Der Sonderbeauftragte für Entschleunigung und Ruhigekugelschieberei, der in der Kaffeeküche im Schneidersitz auf einem Tisch vor der Kaffeemaschine sitzt.
(gesehen im Vorbeigehen auf dem Weg zu einer Schulung)

Ich stelle immer wieder fest, dass ich viel zu wenig Nichts tue

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2 Antworten auf aus dem Arbeitsleben

  • Ja, man sollte gelegentlich auch mal abschalten. Jetzt, wo ich in Rente bin, merke ich erst, dass ich einerseits mehr Ruhe brauche und andrerseits gerade deswegen zu wenig Zeit habe, um es zu genießen. Früher fuhr ich morgens zur Arbeit und kam nachts nach Hause und heute habe ich zu viel Zeit, um auf zeitintensive Gedanken zu kommen, damit ich nicht ruhen muss, oder wie Oma seinerzeit meinte: Ausruhen kannst du, wenn du unter der Erde bist! Und so reisst es mich hin und her vor lauter Aktivität, die ich mir früher wegen zu wenig Zeit nicht leisten konnte. Gestern sagte mir ein Bekannter, dass ich unter Senioren-ADS-Syndrom leide … Okay, wenn ich Zeit habe, denke ich mal darüber nach, aber jetzt muss ich ins Fitness-Studio, damit ich nächste Woche im Fernsehstudio nicht ganz so alt aussehe …

    • Ich bin da ganz anders mittlerweile: Wenn ich tot bin, habe ich vom Ausruhen auch nix mehr.

      Und da das Wetter heute wieder auf „BLEIB DRINNEN!“ geschaltet hat …

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