akute Fotounlustigkeit

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Im Prinzip ist es seit neulich (als ich zuletzt knipsen gewesen bin (und ich weiß ganz ehrlich nicht mehr, wann das war)) jedes Mal das gleiche Spiel:

Am Freitag nach Feierabend greife ich mir die Fototasche, um auszutesten, ob ich unter den ganzen Gerätschaften noch ausmachen kann, welches davon wohl die Kamera sein könnte.
Bislang ist mir das noch immer gelungen, so dass ich im zweiten Schritt dann einfach mal ganz unverbindlich den Ladezustand des Akku checken und gegebenenfalls nachladen kann.
Dieses Ritual findet seinen Abschluss im nicht-zu-weit-weg-Stellen der Kameratasche, denn man würde ja am Samstag gerne den Kram greifen und ab ins Auto und …

… dann kommt der Samstagmorgen, und daussen ist es kalt, grau und unfreundlich.
Oder man hat eines dieser Zipperlein, die einen als bravem Arbeitnehmer lieber daheim bleiben lassen. Oder es ist Monatsende, und man muss mit Kraftstoff und Barmitteln haushalten.

Zack, nach dem Frühstück wird also das Gerödel wieder an seinen abgestammten Platz gestellt und der Rest des Tages mit Atmen verbracht.

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Hm.
Kommen auch wieder bessere Zeiten.

Bestimmt.

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2 Antworten auf akute Fotounlustigkeit

  • das liegt ganz sicher an der Jahreszeit, dass man sich der Unlust beugt, aber wir haben auch nicht mehr den Drang, in jeder freien Minute den Knipskasten zu benutzen, denn das machen schon die Anderen. Wir sind ja mittlerweile schon „alte“ Fotohaudegen und müssen uns eigentlich nichts mehr bewesen … und den Anderen schon gar nicht.
    Servus Wolfgang

    • Danke, damit bestätigst Du, was ich schon länger vermute: Das ganze in-die-fc-Schauen macht einen selber etwas knipsmüde – was vermutlich noch verstärkt auftritt, wenn man ohnehin lieber liegt als läuft …

      ;-)

      Grusels,

      Marco

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